Ölfonds startet 2018 mit leichtem Minus, aber was bei der Geldanlage zählt, ist das Langzeitergebnis

Im ersten Quartal des Jahres 2018 erwirtschaftete der norwegische Ölfonds eine leicht negative Performance. Das Resultat für Januar bis März lag bei minus 1,5 %. Der Aktienpart alleine fiel um 2,2 % während Immobilien mit 2,5 % im Plus lagen und Anleihen dementsprechend dazwischen (minus 0,4%).  In dem Zeitraum sei bei der Geldanlage es etwas volatil zugegangen, heißt es in der Mitteilung des Fonds.

Wer die Strategie des Fonds verstanden hat, weiß, das ein solches (oder auch ein größeres) zeitweiliges Minus bei der Geldanlage kein Problem darstellt, sondern hingenommen werden muss. Was zählt, ist allein, das Endergebnis, die langfristige Performance also und die sieht beim Ölfonds weiterhin gut aus.

Sein Ziel von 70 % Aktienquote hat der Fonds übrigens noch nicht ganz erreicht, Ende März lag der Wert bei 66 %.  Je höher der Aktienanteil im Portfolio der Geldanlage, desto höher das Risiko, aber auch die Renditeerwartung. Das gilt für große institutionelle Investoren wie den norwegischen Ölfonds ebenso wie für Privatanleger.

Wie das persönliche Risikoprofil bestimmt wird und wie eine geschickte globale Verteilung der Investments Schwankungen mindern kann, ist anschaulich in meinem Buch “So werden Sie reich wie Norwegen” beschrieben, erschienen im Campus Verlag, über dessen Homepage es auch bestellt werden kann (und natürlich beim lokalen Buchhandel ebenso wie bei Amazon). In dem Buch wird auch die ethische Komponente des Ölfonds ausführlicher besprochen, denn die unterscheidet ihn von vielen Investoren und sollte auch bei Privaten eine Rolle spielen.

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