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	<title>Karl Marx Archive - Reich wie Norwegen</title>
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	<description>Der genial einfache Vermögensratgeber</description>
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		<title>Ist der Kapitalist Gerd Kommer ein Sozi?</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 18:29:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienrente]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Kommer]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Wer hätte das gedacht: Gerd Kommer, der auf LinkedIn eher sehr liberale Ansichten liked, ein Sozi? Jedenfalls macht er sich dafür stark, dass die (ehemals) klassische SPD-Klientel finanziell bessergestellt wird &#8211; und möchte mit Aufklärung dazu beitragen. Kommer argumentiert gegen zehn &#8222;toxische Glaubenssätze&#8220;, die verhindern, dass jedeR mehr aus dem eigenen Geld macht. . &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2025/10/10/ist-der-kapitalist-gerd-kommer-ein-sozi/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="embed-container"><iframe title="DER JUNGE KARL MARX Trailer German Deutsch (2017)" width="555" height="312" src="https://www.youtube.com/embed/JL0UtVcEUa4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer hätte das gedacht: Gerd Kommer, der auf LinkedIn eher sehr liberale Ansichten liked, ein Sozi?</p>
<p>Jedenfalls macht er sich dafür stark, dass die (ehemals) klassische SPD-Klientel finanziell bessergestellt wird &#8211; und möchte mit Aufklärung dazu beitragen. Kommer a<a href="https://gerd-kommer.de/blog/toxische-glaubenssaetze/?utm_source=Newsletter+von+Gerd+Kommer&amp;utm_campaign=9999fb97eb-DE_nl_2510&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_-9999fb97eb-446097308" target="_blank" rel="noopener">rgumentiert gegen zehn &#8222;toxische Glaubenssätze&#8220;</a>, die verhindern, dass jedeR mehr aus dem eigenen Geld macht. .</p>
<p>Warum das vor allem für die nicht-Besserverdienenden wichtig ist, erklärt er gleich zu Anfang und argumentiert, wie ich es auch immer wieder tue:</p>
<p>„als normaler Bürger […] ist der Vermögensaufbau über den globalen Aktienmarkt die beste Option. Das gilt ganz besonders für die einkommensschwächere Hälfte der Bevölkerung“.</p>
<p>Wer nicht sonderlich gut verdient, ist darauf angewiesen, das Beste aus seinem Ersparten zu machen &#8211; so in etwa schreibe ich es im Vorwort zu „So werden Sie reich wie Norwegen“.</p>
<p>Bei Kommer folgt die Entkräftung etlicher Vorurteile, die viele (antürlich auch konservative!) BürgerInnen gegen Aktienanlage und den Kapitalismus haben. Es sind größtenteils wie ich finde sehr gute Argumente, die ängstliche deutsche Sparer überzeugen sollten.</p>
<p>Es ist so wichtig, dass, vor allem wäre es so schön, ist es wichtig, wenn auch die Linken und Progressiven endlich wirklich ehrlich progressiv und links denken und versuchen, alle noch mehr am Mehrwert teilhaben zu lassen.</p>
<p>Wenn Arbeitnehmer vermehrt zu Aktionären werden, bekommen sie mehr vom Kuchen ab &#8211; und Mitspracherecht. Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivkapital ist ein urlinker Gedanke. Mit der Aktienrente oder anderen Formen mehr zu investieren statt nur zu sparen, wäre letztlich allen geholfen &#8211; die Wirtschaft bekommt dringend benötigtes (Eigen)Kapital zur Verfügung gestellt und die BürgerInnen, die es investieren, erhalten langfristig eine höhere Rendite statt mit vorgeblich sicheren Finanzprodukten vor allem die Finanzindustrie samt Vertrieb zu päppeln.</p>
<p>Dann sind natürlich nicht alle (wirtschaftlichen) Probleme beseitigt, aber ein paar. Und es wäre einmal mehr deutlicher, dass es hilft, wenn wir alle an einem Strang ziehen statt immer wieder unnötige Gegensätze aufzubauen.</p>
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		<title>(Frei)Handel mit Trump – Strafzölle und zurück zum Merkantilismus?</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2018/06/01/freihandel-mit-trump-zurueck-zum-merkantilismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2018 13:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[David Ricardo]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Freihandel]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Marx]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafzölle]]></category>
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					<description><![CDATA[Trump trumpft auf und erhebt Strafzölle auf europäische Produkte. Wobei es gar nicht entscheidend ist, dass es Straf-Zölle sein sollen, Zölle sind meist problematisch genug. Sie behindern den freien Handel. Denn plötzlich ist nicht mehr der eigentliche Preis einer Ware entscheidend, sondern der künstlich geänderte Endpreis. Wenn von heut auf morgen plötzlich 7,30 Euro auf &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/06/01/freihandel-mit-trump-zurueck-zum-merkantilismus/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_390" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-390" class="size-medium wp-image-390" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/06/Bildschirmfoto-2018-06-01-um-15.36.49-300x161.png" alt="Handel mit Wandel oder Kaufmann von Venedig (Foto: Bomsdorf)" width="300" height="161" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/06/Bildschirmfoto-2018-06-01-um-15.36.49-300x161.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/06/Bildschirmfoto-2018-06-01-um-15.36.49-768x413.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/06/Bildschirmfoto-2018-06-01-um-15.36.49.png 788w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-390" class="wp-caption-text">Handel mit Wandel oder Kaufmann von Venedig (Foto: Bomsdorf)</p></div>
<p>Trump trumpft auf und erhebt Strafzölle auf europäische Produkte. Wobei es gar nicht entscheidend ist, dass es Straf-Zölle sein sollen, Zölle sind meist problematisch genug. Sie behindern den freien Handel. Denn plötzlich ist nicht mehr der eigentliche Preis einer Ware entscheidend, sondern der künstlich geänderte Endpreis.</p>
<p>Wenn von heut auf morgen plötzlich 7,30 Euro auf jeden Liter nichtalkoholischer Getränke anfallen würde, würden die Leute sicher mehr als jetzt zu Bier und Wein greifen und sich &#8222;einen reinstellen&#8220; wie es in manchen Teilen Deutschlands heißt, das aber nur halbfreiwillig, denn Marktpreise vorausgesetzt, würden sie sicher Wasser, Saft, Milch und Kaffee vorziehen. Die Strafabgabe zerrt also Wunsch und Wirklichkeit auseinander.</p>
<p>Genauso machen es Trumps Strafzölle. Wenn Stahl aus Europa durch diese in den USA nun teurer wird als das heimische Produkt, so werden die Käufer dort quasi gezwungen zu kaufen, was sie eigentlich (nämlich zum ehrlichen Preis) nicht wollen.</p>
<p>Damit erscheint ein eigentlich weniger wettbewerbsfähiges Produkt plötzlich attraktiver. Schade um die Marktwirtschaft und den damit verbundenen Wohlstandsverlust, denn natürlich könnte mehr und/oder besser konsumiert werden, wenn das preiswertere Produkt eine reelle Chance hätte.</p>
<p>Wie gut freier Handel für ärmere wie reichere Länder mit unterschiedlicher Wirtschaftsstruktur sein kann, hat David Ricardo vor Ewigkeiten gezeigt. Denn dieses Jahr ist es nicht nur 150 Jahr her, dass mit Das Kapital das Standardwerk von Karl Marx erschienen ist, auch mit Ricardo ist ein Jubiläum zu feiern: <a href="https://fee.org/articles/what-weve-learned-about-economics-in-the-last-100-150-and-200-years/" target="_blank" rel="noopener">200 Jahre kooperativer Kostenvorteil</a>. Wenn sich Länder auf die Güter spezialisieren können, die sie besser und also günstiger herstellen können – und sei es relativ – nutzt das der ganzen Weltwirtschaft. Damals war diese Erkenntnis eine Abkehr vom Merkantilismus.</p>
<p>Merkantilismus? Was war das nochmal? Richtig: &#8222;eine durch massive Staatseingriffe in die Wirtschaft gekennzeichnete Wirtschaftspolitik während der Zeit des Absolutismus zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Ziel war die Steigerung der nationalen Wirtschaftskraft und die Erhöhung der Staatseinkünfte, z. B. durch die Erhebung von Schutzzöllen und die Förderung der frühindustriellen Produktion.&#8220; Hier einfach mal das Datum durch 2018 ersetzen und schon stimmt es auf das Schreckensszenario, an das Trump sich derzeit macht. Für die Weltwirtschaft sind das düstere Aussichten, für Investoren einerseits auch, andererseits ist es immer noch besser investiert zu bleiben und schwächeres Wachstum mit zu machen, als jetzt die Reißleine zu ziehen und wieder nur am Rande zu stehen mit Bargeld, das langfristig garantiert an Wert verliert.</p>
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