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	<title>Kultur Archive - Reich wie Norwegen</title>
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	<description>Der genial einfache Vermögensratgeber</description>
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	<title>Kultur Archive - Reich wie Norwegen</title>
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		<title>Frugalismus Nein Danke, Tschick und ein kleiner Schönheitsfehler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 14:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Konzept Frugalismus ist bekannt: Spare, spare, schaffe, schaffe und dann mach mit 40 endlich, was Dir Spaß macht (das ist jetzt die zugespitzte Variante). Mag jeder für sich entscheiden, wie er möchte und ab und an aufs Geld zu schauen, ist auch keine schlechte Idee (hier dazu meine Tipps bei Spiegel/Bento). Aber warum denn &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2021/01/04/frugalismus-nein-danke-tschick-und-ein-kleiner-schoenheitsfehler/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1012" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1012" class="size-medium wp-image-1012" src="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD-300x177.jpg" alt="Frugalimus ade: Tschick in der ARD." width="300" height="177" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD-300x177.jpg 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD-768x453.jpg 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD-555x327.jpg 555w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD.jpg 860w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-1012" class="wp-caption-text">Frugalimus ade: Tschick in der ARD.</p></div>
<p>Das Konzept Frugalismus ist bekannt: Spare, spare, schaffe, schaffe und dann mach mit 40 endlich, was Dir Spaß macht (das ist jetzt die zugespitzte Variante).</p>
<p>Mag jeder für sich entscheiden, wie er möchte und ab und an aufs Geld zu schauen, ist auch keine schlechte Idee (<a href="https://www.spiegel.de/start/spar-tipp-wie-dir-grundschulmathematik-beim-sparen-hilft-a-7899da99-9c73-42cf-936b-305124bbe574" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier dazu meine Tipps bei Spiegel/Bento</a>). Aber warum denn erst mit 40 machen, was man möchte? Was ist mit &#8222;verschwende Deine Jugend&#8220;? Und was mit &#8222;Erfüllung im Hier und Jetzt&#8220;? Und das muss ja nicht Konsum sein &#8211; sondern gerne auch Kultur. Dazu aus aktuellem Anlass, weil <a href="https://www.ardmediathek.de/ard/video/filme-im-ersten/tschick-oder-spielfilm-von-fatih-akin/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2Zlcm5zZWhmaWxtZSBpbSBlcnN0ZW4vODA5ZTA5YTMtMmQ2MS00OGJjLTllYzEtOWRmZmVlMzE1NWI2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">noch in der Mediathek, ein Filmtipp mit zweien, die kaum Geld ausgeben, aber bestimmt keine Frugalisten sind: tschick</a>, die Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs gleichnamigen Roman durch Fatih Akin.</p>
<p>Es gehört doch dazu, auch mal das sündhaftteure Hotelzimmer zu wählen, das man sich dauerhaft natürlich nicht leisten kann, und nicht immer nur in der Zukunft zu leben. Nicht zuletzt, weil wir nicht wissen, ob wir diese erleben.</p>
<h4>Frugalismus als Religionsersatz</h4>
<p>Natürlich gibt es den ein oder anderen, der sich einen angenehmen Lebensstil leisten kann und trotzdem eine enorme Sparquote. Doch oft bedeutet Frugalimus sehr starker heutiger Verzicht zugunsten künftigen Konsums und nimmt sehr asketische Züge an. Die Zeit nach 40 ersetzt dann das, was für religiöse Verzichtsüber das Jenseits ist.</p>
<p>Solche Denkanstöße gibt es leider selten im Finanzteil, sondern eher im Feuilleton. Auch als Autor eines Finanzbuches und Privatanleger lese ich das weit lieber und intensiver als den Wirtschafts- oder Finanzteil.</p>
<h4>It&#8217;s the culture stupid (in Anlehnung an James Carville/Bill Clinton und meinetwegen auch Winston Churchill)</h4>
<p>Nicht umsonst heißt es &#8222;Börsenpflichtblatt&#8220;, Kultur aber ist Begeisterung. Besonders interessant ist, wenn beide zusammenfinden. So wie wieder einmal heute in der FAZ. Autorin Melanie Mühl, die für einige interessante Achtsamkeitsartikel bekannt sein könnte, widmet sich im Feuilleton unter der Überschrift &#8222;<a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/finanziell-unabhaengig-frugalisten-wollen-frueh-in-rente-gehen-17128751.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit vierzig in Rente</a>&#8220; auch dem leidigen Finanzthema Frugalimus und gab damit den Anstoß zum heutigen Beitrag.</p>
<p>Leider unterläuft ihr ein ärgerlicher Schönheitsfehler. &#8222;Viele Frugalisten dürften coronabedingt empfindliche Verluste am Aktienmarkt erlitten haben, die ihren Freiheitsplan um Jahre zurückwerfen&#8220;, schreibt sie mitten im Artikel.</p>
<p>Da hätte Mühl mal lieber die Druckfahne der selben Ausgabe der FAZ, in der sie ihren schönen Anti-Frugalismustext schrieb, in die Hand genommen. Denn acht Seiten später heißt es: &#8222;Geldvermögen auf Rekordhoch&#8220;. Die Aktienmärkte schreibt die Wirtschaftsredaktion haben sich (wie wir alle wissen &#8211; <a href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/25/reich-wie-thomas-gottschalk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dazu &#8222;Reich wie&#8230; Thomas Gottschalk&#8220;</a>) vom Corona-Crash vergleichsweise rasch erholt. Das ist  natürlich nicht der einzige Grund für das hohe Vermögen &#8211; die Sparquote stieg auch. So wie die, die am liebsten den Finanzteil lesen, im Feuilleton sicher viel lernen könnten, ist es halt auch umgekehrt.</p>
<p>Bringen wir Feuilleton und Finanzen, sparsam und verschwenderisch leben zusammen &#8211; dazu mein leider sehr männerdominierter <a href="//www.spiegel.de/start/wie-du-sparsam-lebst-und-trotzdem-gluecklich-bist-a-d0c3201a-e65c-4b4d-9aaa-fd8632e3d826" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Text bei Bento/Spiegel</a> für alle Frugalisten und die, die keine sein wollen.</p>
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		<title>Schorsch Kamerun, VW und die Ruhrtriennale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2020 21:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Claudius Seidl]]></category>
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					<description><![CDATA[Reden kann er und singen sowieso: Schorsch Kamerun, Sänger (&#8222;Die Goldenen Zitronen&#8220;), Autor und Regisseur. Es war eine Freude, ihn kürzlich im Deutschlandfunk Kultur zu hören. Die Vorfreude auf sein &#8222;M&#8220; in München ist groß. Was er zu &#8222;VW&#8220; gesagt hat, bleibt dahinter zurück. Schade nur, dass das großen Teils berechtigte Lamentieren über schlechte Bedingungen &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/17/schorsch-kamerun-vw-und-die-ruhrtriennale/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="embed-container"><iframe title="Die Goldenen Zitronen - Der Investor" width="555" height="312" src="https://www.youtube.com/embed/3etZFekyvVI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Reden kann er und singen sowieso: Schorsch Kamerun, Sänger (&#8222;Die Goldenen Zitronen&#8220;), Autor und Regisseur. Es war eine Freude, ihn kürzlich im <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/schorsch-kamerun-ueber-seine-inszenierung-m-vom-theater-ins.2159.de.html?dram:article_id=476821" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschlandfunk Kultur zu hören</a>. Die Vorfreude auf sein <a href="https://www.residenztheater.de/ensemble/detail/kamerun-schorsch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;M&#8220; in München</a> ist groß. Was er zu &#8222;<a href="https://www.reichwie.de/?s=vw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VW</a>&#8220; gesagt hat, bleibt dahinter zurück.</p>
<p>Schade nur, dass das großen Teils berechtigte Lamentieren über schlechte Bedingungen für die Kultur am Ende (letzte Interview-Minute) mal wieder nach Opferhaltung und klischeehaftem Klagen über die übermächtigen Konzerne klang und nicht nur polemisch.</p>
<p>So etwas wie man sich mit der Absage der Ruhrtriennale (wegen Corona) erlaubt habe, das würde man mit Volkswagen nie machen, so Schorsch Kamerun im Deutschlandfunk Kultur. So verkürzt dahingeworfen klang das, als habe die Politik sich mal wieder den Interessen &#8222;des Kapitals&#8220; gebeugt und sei die Autoindustrie oder zumindest der VW-Konzern von den Maßnahmen zur Eindämmung von Corona ausgenommen und unbeschadet.</p>
<h4>Gute Kunst hier, böses Kapital da. Klischee überall.</h4>
<p>VW ist nicht abgesagt worden, das stimmt (wie auch soll ein Autokonzern abgesagt werden?), aber hart getroffen. Dazu <a href="https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/volkswagen-corona-stillstand-laesst-absatz-um-67-prozent-einbrechen-1029186072" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier nur einmal ein aktuelles Beispiel eines Berichts bei Börse Online</a>. Warum also der Einwurf? Weil die Hörer vom Theatermagazin, in dem das Interview lief, wie auch der Moderator so etwas unhinterfragt und vermutlich sogar innerlich beklatschend hinnehmen? Kameruns Einwurfe mag polemisch gemeint gewesen sein, klang aber mehr als das und vielleicht glaubt es ja sogar jemand 100%: Gute Kunst hier, böses Kapital da. Klischee überall.</p>
<p>Doch so einfach ist es nicht. Die Bösen und Mächtigen sind immer die anderen und die sind immer böse und mächtig ist ein Narrativ, das (zum Glück) selten stimmt. Im einfachsten Fall vereinfacht es nur stark, doch es kann auch eine Debatte vergiften (nicht zuletzt die um Aktien).</p>
<p>Was uns wieder zurück ins Feuilleton bringt und zugleich in der Wirtschaft bleiben lässt. Claudius Seidl, ein Freund der Kultur, schreibt heute in der Frankfurter Allgeminen Sonntagszeitung unter dem Titel &#8222;Alle sind verblendet&#8220; vom &#8222;populäre[n] linke[n] Verdacht, wonach an fast allen Übeln der Welt ein abstrakter Bösewicht namens Neoliberalismus Schuld habe&#8220;.</p>
<p>Musik! (s.o.)</p>
<p>&nbsp;</p>
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