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	<title>Rente Archive - Reich wie Norwegen</title>
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	<description>Der genial einfache Vermögensratgeber</description>
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	<title>Rente Archive - Reich wie Norwegen</title>
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		<title>Ist die Rente von Volker Looman sicher?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 22:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Dienstag ist Looman-Tag. In der FAZ. Der Finanzanalytiker Volker Looman aus aktuell Berlin und Dresden (es waren auch schon Stuttgart und Bremen wenn ich mich richtig erinnere) schreibt seit einer gefühlten Ewigkeit eine wöchentliche Finanzkolumne in der FAZ: Volker Loomans Vermögensfrage. Heute startet er mit Norbert Blüms Ausspruch &#8222;Die Rente ist sicher&#8220; und fragt sich: &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/20/ist-die-rente-von-volker-looman-sicher/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_893" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-893" class="wp-image-893" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf.jpeg" alt="Sekt oder Selters, Volker Looman? Champagner und Eis! (Foto: Bomsdorf)" width="400" height="300" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf.jpeg 640w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-893" class="wp-caption-text">Sekt oder Selters? Champagner und Eis! (Foto: Bomsdorf)</p></div>
<p>Dienstag ist Looman-Tag. In der FAZ. Der Finanzanalytiker Volker Looman aus aktuell Berlin und Dresden (es waren auch schon Stuttgart und Bremen wenn ich mich richtig erinnere) schreibt seit einer gefühlten Ewigkeit eine <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/thema/volker-looman" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wöchentliche Finanzkolumne in der FAZ: Volker Loomans Vermögensfrage</a>.</p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/warum-die-gesetzliche-rentenversicherung-ein-verlustgeschaeft-ist-16775750.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heute startet er mit Norbert Blüms Ausspruch &#8222;Die Rente ist sicher&#8220; und fragt sich: wie sicher?</a> Machen wir es kurz: Sie ist sicher, aber ziemlich sicher auch kein vergleichsweise gutes Investment, rechnet Volker Looman vor.</p>
<p>Dabei schaut er, wie hoch die Rendite auf den <a href="https://www.reichwie.de/blog/2018/08/17/jetzt-wirds-langweilig-darum-ueberlass-ichs-anderen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rentenbeitrag</a> einer fiktiven Person ist. Die ist vergangenes Jahr, also 2019, in Rente gegangen und hat seit 1975 gearbeitet.</p>
<h4>3000 Euro monatlich, lebenslang!</h4>
<p>Looman wäre nicht Looman, wenn er nicht von einem Besserverdienenden ausginge. Also lag der monatliche Beitrag immer beim Maximum. So wurden aus eingezahlten rund 210.000 Euro (mal zwei mit Arbeitgeberanteil) eine lebenslange Rente von knapp 3000 Euro monatlich.</p>
<p>Wer 85 Jahre alt wird, kommt damit auf eine Rendite von immerhin 5,5 % pro Jahr, ein paar Jährchen mehr Rente und insgesamt 24 Jahre davon erleben und schon steigt die Rendite auf 7 %. Schließlich wird die lebenslange monatliche Rente dann ja länger bezogen.</p>
<p>Dann rechnet Looman weiter und schaut, wie das Ergebnis ausgesehen hätte, hätte der fiktive Rentner statt in die staatliche Rentenversicherung in eine private Altersvorsorge auf DAX-Basis eingezahlt. Also jeden Monat statt Beiträge abzuführen, DAX-Anteile gekauft.</p>
<h4>Mehr als 6000 Euro monatlich &#8211; mit Aktien</h4>
<p>Seine Schlussfolgerung: &#8222;Mich haben die Zahlen im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen, weil ich mit diesen Ergebnissen nie und nimmer gerechnet habe.&#8220;</p>
<p>Denn wer noch 24 Jahre von der Rente erlebt, kann sich laut Looman fast 6500 Euro pro Monat auszahlen lassen &#8211; mehr also doppelt so viel wie im Beispiel mit der gesetzlichen Rente. Und dabei hat Looman hier sogar noch den Kurssturz dieses Frühjahr mitgerechnet.</p>
<p>Natürlich ist das ein Fall mit Rückschau und niemand kann versprechen, dass auch in der Zukunft die kapitalgedeckte Atersvorsorge bei Mut zu einem gewissen Risiko wieder so gut abschneidet.</p>
<p>Es spricht aber einiges dafür, dass sie es in Relation zur gesetzlichen Rente tut. Denn deren Finanzierbarkeit und Höhe hängt langfristige letztlich von der ökonomischen Lage ab &#8211; die wiederrum die Aussicht der Unternehmen widerspiegelt.</p>
<p>Soll heißen: Wenn die Wirtschaft über einen längeren Zeitraum am Boden liegt, dürfte es auch um die gesetzliche Rente schlecht bestellt sein. Reihen sich jedoch überwiegend solide Jahrzehnte an überwiegend solide Jahrzehnte, geht es beiden gut, der kapitalgedeckten Vorsorge aber noch besser.</p>
<h4>Mutlose Deutsche?</h4>
<p>So ist es kein Wunder, dass Looman es gerne sähe, dass mehr Geld statt in die klassische Rentenversicherung in die Märkte flösse. Doch dafür seien die Deutschen, so der deutsche Finanzanalytiker, zu mutlos. Anders als etwa China, Schweden oder eben: Norwegen.</p>
<p>Wie gut, dass jeder es selber in der Hand hat, mit dem Geld, das nicht in die gesetzliche fliesst, eine eigene kapitalgedeckte Vorsorge a la Norwegen aufzubauen.</p>
<h4>Bloß nicht alles in den DAX!</h4>
<p>Das heißt aber auch: Bloß nicht alles in den DAX! Lieber breit streuen. Findet auch Looman, er nahm den deutschen Leitindex nur, weil ein Leser es angeregt hatte.  Für die, die anfangen wollen einen eigenen Pensionsfonds aufzubauen, hat Looman ETF-Beispiele zur Hand. Mehr gibt&#8217;s im Buch zum norwegischen Ölfonds ;-).</p>
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		<title>Jetzt wird&#8217;s langweilig! Darum überlass ich&#8217;s anderen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 15:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
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					<description><![CDATA[Entgeltpunkt, Zugangsfaktor, Rentenwert, Rentenartfaktor&#8230; das klingt ganz schön langweilig und doch sollte sich jeder zumindest mal kurz mit den Bedingungen der gesetzlichen Altersvorsorge auseinandersetzen. Weil mir das zu langweilig ist, verweise ich gerne auf dieses Erklärstück bei Zeit Campus. Wer damit durch ist, ist ganz gut informiert und hat auch gelesen, dass nebenher selber sparen &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/08/17/jetzt-wirds-langweilig-darum-ueberlass-ichs-anderen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Entgeltpunkt, Zugangsfaktor, Rentenwert, Rentenartfaktor&#8230; das klingt ganz schön langweilig und doch sollte sich jeder zumindest mal kurz mit den Bedingungen der gesetzlichen Altersvorsorge auseinandersetzen. Weil mir das zu langweilig ist, verweise ich gerne auf dieses <a href="https://www.zeit.de/campus/2018-08/altersvorsorge-rente-angst-zukunft-fragen" target="_blank" rel="noopener">Erklärstück bei Zeit Campus</a>.</p>
<div id="attachment_519" style="width: 199px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-519" class="size-medium wp-image-519" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/DEhochdeutschlandCoverClettKotta-199x300.jpg" alt="&quot;Hochdeutschland&quot; von Alexander Schimmelbusch. (Cover: Verlag)" width="199" height="300" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/DEhochdeutschlandCoverClettKotta-199x300.jpg 199w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/DEhochdeutschlandCoverClettKotta-680x1024.jpg 680w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/DEhochdeutschlandCoverClettKotta.jpg 740w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" /><p id="caption-attachment-519" class="wp-caption-text">Empfahl ich gerne nochmal: &#8222;Hochdeutschland&#8220; von Alexander Schimmelbusch. (Cover: Verlag)</p></div>
<p>Wer damit durch ist, ist ganz gut informiert und hat auch gelesen, dass nebenher selber sparen eine gute Idee ist. Am besten kapitalgedeckt mit etwas höherem Risiko, schließlich geht es um <a href="http://www.reichwie.de/2018/07/28/sparen-fuers-auto-oder-fuers-alter/" target="_blank" rel="noopener">langfristiges Anlegen</a>. Das mag mancher langweilig finden, aber lieber mal ein paar Stunden mit einem etwas langweiligeren Thema beschäftigen, als sich später Jahre langweilen, weil das Geld kaum für einige <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/" target="_blank" rel="noopener">gute Bücher</a> und einen schönen Urlaub pro Jahr reicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sparen fürs Auto oder fürs Alter?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2018 07:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstaat]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Altersarmut&#8220; scheint mir derzeit eines der Schlagworte zu sein, die Journalisten und Politiker besonders gerne benutzen. Oft ergänzen sie dieses ohnehin schon erschreckende Wort noch um das Adjektiv &#8222;drohend&#8220;. Theoretisch schwächt diese Ergänzung den Schrecken ab, geht damit doch eine Wahrscheinlichkeit, die unter 100% liegt, einher. Man könnte also auch von &#8222;möglicher Altersarmut&#8220; sprechen. Doch &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/07/28/sparen-fuers-auto-oder-fuers-alter/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Altersarmut&#8220; scheint mir derzeit eines der Schlagworte zu sein, die Journalisten und Politiker besonders gerne benutzen. Oft ergänzen sie dieses ohnehin schon erschreckende Wort noch um das Adjektiv &#8222;drohend&#8220;. Theoretisch schwächt diese Ergänzung den Schrecken ab, geht damit doch eine Wahrscheinlichkeit, die unter 100% liegt, einher. Man könnte also auch von &#8222;möglicher Altersarmut&#8220; sprechen. Doch weil es nunmal &#8222;drohend&#8220; heißt, wird so aus einer noch abzuwehrenden Gefahr eine Bedrohung, bei der wohl nur noch wenige daran denken, dass diese auch verhindert werden kann  – zum Beispiel durch sparen.</p>
<div id="attachment_467" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-467" class="size-medium wp-image-467" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITtaormina201711FotoBomsdorf-300x125.png" alt="Sparen und dann den Lebensabend im Süden verbringen, dürfte für viele ein Traum bleiben, aber manchmal könnte die Realität der Traumvorstellung ohnehin nicht standhalten. (Foto: Bomsdorf)" width="300" height="125" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITtaormina201711FotoBomsdorf-300x125.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITtaormina201711FotoBomsdorf-768x319.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITtaormina201711FotoBomsdorf-1024x425.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITtaormina201711FotoBomsdorf.png 1173w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-467" class="wp-caption-text">Sparen und dann den Lebensabend im Süden verbringen, dürfte für viele ein Traum bleiben, aber manchmal könnte die Realität der Traumvorstellung ohnehin nicht standhalten. (Foto: Bomsdorf)</p></div>
<p>Für ein paar Überlegungen ist der <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-07/rente-niedrigrente-altersarmut-entwicklung" target="_blank" rel="noopener">Artikel von Kollegin Nadine Oberhuber, aktuell bei Zeit online zu lesen, empfehlenswert. Der Titel &#8222;Die große Rentenangst&#8220;</a> wirkt panisch. Wer bis zu Ende liest kommt aber auf den Gedanken, dass diese Angst in vielen Fällen übertrieben ist. Denn dort heißt es unter anderem</p>
<blockquote><p>&#8222;Peter Haan, Finanzwissenschaftler am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), ist Mitautor einer Studie für die Bertelsmann Stiftung, die eine Prognose für das Jahr 2036 aufstellt: &#8222;Die Altersarmut wird insgesamt gar nicht so groß sein, aber es gibt Problemgruppen&#8220;, sagt er.&#8220;</p></blockquote>
<p>Interessant ist besonders, dieser eine Satz:</p>
<blockquote><p>&#8222;Aktuell gebe es im Osten weniger Altersarmut als im Westen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dem allerdings folgt gleich die Einschränkung, die auch Erklärung ist:</p>
<blockquote><p>&#8222;Vor allem wegen der oft niedrigen Lebenshaltungskosten und wegen der DDR-Erwerbsbiografien, dort arbeiteten die Frauen deutlich mehr. Doch das Verhältnis wird sich umkehren&#8220;.</p></blockquote>
<p>Oberhuber berichtet auch noch davon, dass Paare häufig ähnlich gut oder schlecht verdienen würden, die Renten also nicht einander auffangen könnten.</p>
<p>Ein großes Problem des derzeitigen Rentensystems im Umlageverfahren (wo also aktuell Erwerbstätige für aktuelle Rentner zahlen) ist der vielzitierte demographische Wandel. Die Leute werden immer älter und so schön das ist heißt das auch, dass immer länger für deren Rente gezahlt werden muss. Und zwar von immer weniger Erwerbstätigen, weil die Bevölkerung schrumpft.</p>
<p>Dagegen gibt es ein einfaches Rezept: Mit der Lebenserwartung darf nicht länger nur die Rentenzeit steigen, sondern es muss auch die Lebensarbeitszeit zunehmen. Das heißt, statt in den 60ern in Rente zu gehen, muss dieser Zeitpunkt in die 70er verschoben werden. Dank der zunehmenden Lebenserwartung ist die Rentendauer und damit die Zahl der freien Jahre, in denen dem angeblich so schönen Rentnerdasein gefrönt werden kann, nicht kürzer.</p>
<p>Nach so einer radikalen Rentenreform sieht es in Deutschland aber derzeit nicht aus. Stattdessen bleibt es mehr oder weniger beim Alten, was in gewisser Weise einem Rückbau des Sozialstaats gleichkommt. Das Rentenzugangsalter in etwa stabil zu halten, ist eben nicht wie vielfach argumentiert eine Stärkung des Sozialstaats, sondern eine Schwächung, denn es führt zu Finanzierungslücken bei der Rente. Was wiederum zur in der Überschrift gestellten Eingangsfrage führt: Wofür sparen und investieren? Für das Auto in ein paar Jahren oder für das Alter in etlichen Jahren?</p>
<div id="attachment_469" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-469" class="wp-image-469 size-medium" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITferrariMilano201510FotoBomsdorf-300x159.jpg" alt="Ferrari oder Freiheit - manchmal geht finanziell nur eins von beidem. (Foto: Bomsdorf)" width="300" height="159" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITferrariMilano201510FotoBomsdorf-300x159.jpg 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITferrariMilano201510FotoBomsdorf-768x408.jpg 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITferrariMilano201510FotoBomsdorf-1024x544.jpg 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/ITferrariMilano201510FotoBomsdorf.jpg 1544w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-469" class="wp-caption-text">Ferrari oder Freiheit &#8211; manchmal geht finanziell nur eins von beidem. (Foto: Bomsdorf)</p></div>
<p>Oftmals geht es denen die sparen nicht nur darum, in ein paar Jahren Geld für Anschaffungen, auf die notfalls auch verzichtet werden könnte, zu haben. Nein, vielfach soll jetzt investiert werden, um in Zukunft nicht zu verarmen. Die Sozialsysteme werden immer stärker ausgedünnt und vor allem das gesetzliche Rentensystem wird schwächer und deshalb die Eigenvorsorge immer wichtiger.</p>
<p>Man kann nun schimpfen, dass es ein Unding sei, dass der Staat sich aus der Verantwortung stehle. Das zu denken ist bis zu einem gewissen Grad völlig in Ordnung &#8211; auch, wenn eben nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass die demographische Entwicklung mit immer mehr älteren Menschen kaum anderes zulässt. Wut alleine hat an einer Sache aber noch nie etwas geändert. Viel besser ist es deshalb, nicht (nur) zu schimpfen, sondern etwas zu unternehmen.</p>
<p>Auch das kann von Norwegen gelernt werden: pragmatisch sein und etwas tun statt über widrige Umstände zu klagen. Und das heißt in diesem Fall: <a href="http://www.reichwie.de/glueckliches_norwegen/" target="_blank" rel="noopener">So investieren, dass mehr dabei herumkommt als wenn Sie lediglich dem deutschen Staat vertrauen, der nun einmal nicht so reich und vielleicht auch nicht so vorausschauend agiert wie der norwegische mit seinem Staatsfonds, dem Ölfonds.</a></p>
<p>Mit der Anlagestrategie des norwegischen Ölfonds können Sie es mit 2 Euro täglich schaffen, in weniger als 10 Jahren 10.000 Euro extra auf dem Konto zu haben. Mit einer Sparrate von nicht einmal 10 Euro pro Tag erreichen Sie nach 20 Jahren sogar 160.000 Euro oder mehr, so wie es dem norwegischen Ölfonds gelungen ist – pro Einwohner (<a href="http://www.reichwie.de/glueckliches_norwegen/" target="_blank" rel="noopener">weitere Daten, auch mit realer Rendite in meinem Buch</a>)! Früh genug angefangen, kann das viel von der &#8222;großen Rentenangst&#8220; nehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-466 size-large" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/SparrateRenditeReichWie-1024x359.png" alt="Erspartes Vermögen unterschiedlicher monatlicher Sparraten bei 6% Ölfonds-Rendite" width="525" height="184" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/SparrateRenditeReichWie-1024x359.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/SparrateRenditeReichWie-300x105.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/SparrateRenditeReichWie-768x269.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/SparrateRenditeReichWie.png 1300w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" /></p>
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