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	<title>DAX Archive - Reich wie Norwegen</title>
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	<description>Der genial einfache Vermögensratgeber</description>
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	<title>DAX Archive - Reich wie Norwegen</title>
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		<title>6200 statt 1800 Euro Rente &#8211; so geht&#8217;s</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 21:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienrente]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade geht ein Beitrag von  Frank Stocker ein wenig viral. Stocker ist  Wirtschafts- und Finanzredakteur bei Die Welt (disclaimer: für die hab ich lange auch aus Nordeuropa berichtet). Auf LinkedIn und in der Zeitung schreibt er, dass wer die Rentenbeiträge 45 Jahre in den DAX statt ins Umlageverfahren investiert hätte, auf 6243 statt 1835 Euro &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2025/08/04/6200-statt-1800-euro-rente-so-gehts/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-1225 size-full" src="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/MtlInvestmentZusatzrente.png" alt="" width="1278" height="892" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/MtlInvestmentZusatzrente.png 1278w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/MtlInvestmentZusatzrente-300x209.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/MtlInvestmentZusatzrente-1024x715.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/MtlInvestmentZusatzrente-768x536.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/MtlInvestmentZusatzrente-555x387.png 555w" sizes="(max-width: 1278px) 100vw, 1278px" />Gerade geht ein Beitrag von  Frank Stocker ein wenig viral. Stocker ist  Wirtschafts- und Finanzredakteur bei Die Welt (disclaimer: für die hab ich lange auch aus Nordeuropa berichtet). Auf <a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7358048954015522817/" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a> und <a href="https://www.welt.de/wirtschaft/plus688ce6e501facd4a054daed1/private-altersvorsorge-bis-zu-6250-euro-im-monat-so-leicht-liessen-sich-die-deutschen-renten-erhoehen.html" target="_blank" rel="noopener">in der Zeitung</a> schreibt er, dass wer die Rentenbeiträge 45 Jahre in den DAX statt ins Umlageverfahren investiert hätte, auf 6243 statt 1835 Euro monatliche Rente käme. Dafür hat er historische (und angenommene historische, denn den Index gibt es noch nicht lang genug) DAX-Wertentwicklungen genommen. Schönes, plakatives Beispiel dafür, was Kapitalanlage erreichen kann.</p>
<p>Für das deutsche Umlageverfahren gibt es gute Gründe. Dass es wie in Stockers Berechnungen komplett durch Kapitaldeckung ersetzt wird, ist deshalb keine Option. Vielmehr sollte der Staat es um eine Aktienrente ergänzen. Doch bis es soweit ist, wird es dauern &#8211; nicht nur, weil die FDP nicht mehr im Bundestag ist, sondern auch, weil Gewerkschafter und Linke leider noch nicht erkannt haben, wie sehr dieser Vorschlag auch in ihrem Interesse ist.</p>
<p>Die gute Nachricht: Jeder kann schon heute seine kapitalgedeckte Zusatzrente selber erreichen &#8211; mit Vorbild norwegischer Ölfonds. Dessen Anlagestrategie zu kopieren ist viel empfehlenswerter als wie von Stocker gewählt auf den doch sehr stark schwankenden DAX zu setzen.</p>
<div id="attachment_1224" style="width: 1300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1224" class="wp-image-1224 size-full" src="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/ZusatzrenteReichWieNorwegen.png" alt="Um über 20 Jahre Rentenzeit zusätzlich 6.200 € ausgezahlt zu bekommen, müssen Sie vorab 45 Jahre monatlich 1.000 € bei einer realen Rendite von 3 % (damit wird bei der norwegischen Formel gerechnet) investieren, also rund 30 Euro pro Tag. Wenn Sie nur 900 € benötigen, reichen 145 € pro Monat Sparrate. Grafik: www.reichwie.de" width="1300" height="372" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/ZusatzrenteReichWieNorwegen.png 1300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/ZusatzrenteReichWieNorwegen-300x86.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/ZusatzrenteReichWieNorwegen-1024x293.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/ZusatzrenteReichWieNorwegen-768x220.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/ZusatzrenteReichWieNorwegen-555x159.png 555w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2025/08/ZusatzrenteReichWieNorwegen-350x100.png 350w" sizes="(max-width: 1300px) 100vw, 1300px" /><p id="caption-attachment-1224" class="wp-caption-text">So werden aus 1000 Euro 6200</p></div>
<p>Um bei einer angenommenen realen Rendite von 3% pro Jahr &#8211; das klingt nach wenig, ist aber viel und vor allem ist es realistisch &#8211; nach 45 Beitragsjahren auf die erwähnten 6243 (gerundet 6200) Euro zu kommen, bedarf es bei wie von Stocker angenommener Rentendauer von 20 Jahren 1000 Euro monatlicher Sparrate. Das ist zwar im Vergleich zum sehr staatlichen Ertrag nicht viel, aber sicherlich zu viel für den deutschen Durchschnittsverdiener, <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Glossareintraege/DE/D/durchschnittseinkommen.html" target="_blank" rel="noopener">der laut Rentenversicherung auf rund 4200 Euro pro Monat kommt</a>.</p>
<p>Da der Durchschnittsverdiener aber schon 1800 Euro Rente bekommt, bräuchte er monatlich im Alter &#8222;nur&#8220; 4400 Euro zusätzlich für die zitierten 6200 Euro. Schon reicht eine monatliche Sparrate von 610 Euro. Und weil es üblicherweise locker ausreichen sollte, die eigene Rente zu verdoppeln, werden nur 1800 Euro zusätzliches Kapital pro Monat im Rentenalter gebraucht. Dann reicht es gar, monatlich 290 Euro zu investieren. Schon sind wir bei einem halbwegs realistischen Wert, der zudem bedeutet, in etwa das Einkommensniveau zu halten.</p>
<p>Das Beste zum Schluss: Wer sich mit einer Rentensteigerung von &#8222;nur&#8220; 50% (also 900 Euro) zufrieden gibt, ist gar mit 5 Euro am Tag dabei!</p>
<p><em>Weil allerdings die wenigsten direkt nach Berufsstart genug Geld (und Lust!) haben dürften, zu investieren, ist sicherlich realistischer, nur 35 Jahre anzusparen. Dann werden für 1800 Euro zusätzlich im Alter über 45 Jahre 440 Euro  monatlich benötigt und auch die anderen Beträge müssen entsprechend um gut 50% erhöht werden. </em></p>
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		<title>Das können Kleinanleger vom Wirecard-Debakel lernen</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2020/06/27/das-koennen-kleinanleger-vom-wirecard-debakel-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 21:34:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bafin]]></category>
		<category><![CDATA[Claudius Seidl]]></category>
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		<category><![CDATA[MSCI ACWI]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktien? bloß nicht! &#8211; das ist wohl bei vielen die Reaktion auf den aktuellen Skandal bei Wirecard und dem damit verbundenen Kurssturz. So einen drastischen Verfall in so kurzer Zeit &#8211; das dürfte bei einem Dax-Wert wohl einmalig sein. Am 18. Juni hat sich der Kurs der Wirecard-Aktie mehr als halbiert und fiel seither tüchtig &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2020/06/27/das-koennen-kleinanleger-vom-wirecard-debakel-lernen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_933" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/WirecardSeitDaxAufnahmebis20200626.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-933" class="wp-image-933 size-medium" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/WirecardSeitDaxAufnahmebis20200626-300x196.png" alt="Wirecard tief rot." width="300" height="196" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/WirecardSeitDaxAufnahmebis20200626-300x196.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/WirecardSeitDaxAufnahmebis20200626-1024x670.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/WirecardSeitDaxAufnahmebis20200626-768x502.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/WirecardSeitDaxAufnahmebis20200626-1536x1005.png 1536w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/WirecardSeitDaxAufnahmebis20200626.png 1608w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-933" class="wp-caption-text">Wirecard tief rot.</p></div>
<p>Aktien? bloß nicht! &#8211; das ist wohl bei vielen die Reaktion auf den aktuellen Skandal bei Wirecard und dem damit verbundenen Kurssturz. So einen drastischen Verfall in so kurzer Zeit &#8211; das dürfte bei einem Dax-Wert wohl einmalig sein. Am 18. Juni hat sich der Kurs der Wirecard-Aktie mehr als halbiert und fiel seither tüchtig weiter. Seit der Aufnahme in den DAX im Herbst 2018 ging es mit dem Papier des Zahlungsdienstleisters zwar nicht stetig bergab, aber doch auch schon vor dem Juni-Crash eindeutig nach unten. Bereits in dem eindreiviertel Jahr zuvor hatte sich der Kurs schon einmal ungefähr halbiert.</p>
<p>Was da passiert ist, ist ein Lehrstück. Von den 100 Dingen, die das Wirecard-Debakel uns alle lehren kann, hier 5 besonders wichtige:</p>
<h4>1. Shit happens &#8211; nicht nur bei Wirecard</h4>
<p>Dieser englische Ausdruck mag angesichts der Betrugsvorwürfe arg lapidar klingen, unterstreicht hier aber aus Sicht des (Klein-)anlegers, dass etwas passiert, was er nicht in der Hand hat und das dann auch noch unvohersehbare negative Folgen hat. Schauen wir fast 5 Jahre zurück: Wer hätte damals vorhersagen können, dass dem größten deutschen Autobauer Volkswagen im Herbst 2015 Betrug vorgeworfen wird und dieser plötzlich enorme Schadensersatzforderungen und Strafzahlungen riskiert? Von einem Tag auf den anderen wurden die Gewinnerwartungen massiv nach unten korrigiert, zeitweilig wurde schon spekuliert, ob VW überhaupt überlebt. Der damalige Absturz der VW-Aktie war heftig, aber weit entfernt von dem von Wirecard, dessen Wert seit Dax-Aufnahme über 90 Prozent gefallen ist.</p>
<p>Wer mit VW oder Wirecard herbe Verluste erlitten hat, sollte sich sagen &#8222;shit happens&#8220;, sprich &#8222;jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern&#8220;. Wichtig: Nun ganz schnell hinzufügen: &#8222;aber daraus lernen kann ich!&#8220;</p>
<h4>2. Systematisch gegen unsytematische Risiken vorgehen</h4>
<p>Lernen und zwar aufbauend  auf dieser Erkenntnis und hier zitiere ich in leicht abgeänderter Form aus meinem Buch &#8222;So werden Sie reich wie Norwegen&#8220; (S. 86): Ein unvorhersehbares Risiko für ein einzelnes Unternehmen wie die Betrugsvorwürfe gegen VW oder Wirecard wird in der Fachspracheunsystematisches<br />
Risiko oder Einzelwertrisiko genannt. Überraschende Ereignisse, die auf alle Aktien ähnliche Auswirkungen haben, werden als systematische Risiken oder Gesamtmarktrisiken bezeichnet. Dazu zählen zum Beispiel die Anschläge vom 11. September 2001,  die Finanzkrise 2008 oder die weltweite Verbreitung des neuartigen Corona-Viruses 2020. <strong>Diversifikation kann die Folgen von unsystematischen Risiken mindern, systematisches Risiko hingegen gilt es zu akzeptieren.</strong>&#8220; Wer wie der norwegische Ölfonds sehr breit gestreut anlegt, hat Wirecard nur ganz geringfügig im Depot liegen &#8211; nämlich als einen von vielen tausenden internationalen Werten &#8211; und leidet damit kaum unter dem Verlust, der anderen Kleinanlegern nun den Urlaub, die private Altersvorsorge oder mehr verhagelt.</p>
<div id="attachment_935" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/DaxSdax2000_2020.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-935" class="wp-image-935 size-medium" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/DaxSdax2000_2020-300x239.png" alt="Entwicklung von Dax und S-Dax 2000 bis 2020." width="300" height="239" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/DaxSdax2000_2020-300x239.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/DaxSdax2000_2020-1024x817.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/DaxSdax2000_2020-768x613.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/DaxSdax2000_2020.png 1326w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-935" class="wp-caption-text">Entwicklung von Dax und S-Dax 2000 bis 2020.</p></div>
<p>Zur Illustration hier beispielhaft der Dax von 3. Januar 2000 bis 27. Juni 2020 &#8211; der verlief also seit Wirecard Mitglied war (September 2018) ganz anders als die Papiere des strauchelnden Zahlungsdiensteanbieters sowie des SDax, der für noch mehr Diversifikation steht. Der MSCW ACWI diversifiziert entsprechend noch mehr, hier aber auch um zu zeigen, dass der Absturz eines Unternehmens von 30 auf den jeweiligen Index nicht zwingend große Auswirkungen hat, der Blick auf Deutschland (<a href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/25/reich-wie-thomas-gottschalk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein internationaler Chart in diesem Beitrag vom Mai 2020</a>).</p>
<h4>3. Zeitliche Perspektiven nicht außer acht lassen</h4>
<p>Wer gleich zu Anfang &#8211; also vor gut 15 Jahren (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wirecard#Gründung_und_Börsennotierung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zur Historie hier</a>) &#8211; Wirecard-Aktien gekauft hat, war mit seiner Investition auch nach dem Absturz um über 90% immer noch deutlich im Plus! Noch am Donnerstag, 25.6.2020 kostete eine Aktie von Wirecard noch immer rund doppelt so viel wie damals und wer sich am ersten oder zweiten Tag des Absturzes von seinen Papieren, die er 2005 gekauft hatte, verabschiedete, machte noch einen satten Gewinn (der am 26.6. aber wieder futsch war). Das dürfte sehr wenige Kleinanleger betreffen, dennoch verzerrt ein Blick auf die ganz kurze Frist das Risiko. Ebenso wie dieser Blick schnell einen Kurssprung nach tollem Gewinn aussehen lässt, nur weil der vorherige Preisverfall ausgeblendet wird. Wer langfristig denkt und diversifiziert, lässt sich von diesen beiden Verzerrungen nicht täuschen &#8211; und dessen Ertrag wird auch davon kaum beeinflusst.</p>
<div id="attachment_934" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/Wirecard2005_20200626.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-934" class="wp-image-934 size-medium" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/Wirecard2005_20200626-300x186.png" alt="Wirecard fast tiefrot." width="300" height="186" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/Wirecard2005_20200626-300x186.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/Wirecard2005_20200626-1024x636.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/Wirecard2005_20200626-768x477.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/06/Wirecard2005_20200626.png 1462w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-934" class="wp-caption-text">Wirecard fast tiefrot.</p></div>
<p>Dennoch ein kurzer Einwurf: Wer Wirecard wie oben beschrieben nur als eines von tausenden internationalen Unternehmen in seinem diversifzierten Depot hält, könnte sogar  bei Wirecard immer noch im Plus sein &#8211; dann nämlich, wenn dessen rasanter mehrere Jahre währender Aufstieg auf das Depot einen größeren Einfluss hatte als der jähe Abstieg (das nur als Einwurf, ob dem so ist, hängt von der Zusammensetzung der Indizes seit 2005 &#8211; als Wirecard notiert wurde &#8211; ab und ist eine aufwändigere Recherche, die Zeit und vor allem Daten braucht, könnte aber für einen beispielhaften Investor errechnet werden). Doch selbst wenn dem so ist, wäre dieses Plus bezogen auf das Gesamtdepot auch nur winzig &#8211; eben wegen der Diversifizierung.</p>
<h4>4. Ein hoch auf die vierte Gewalt</h4>
<p>Die deutsche Finanzaufsicht Bafin scheint bei der Überwachung von Wirecard kläglich versagt zu haben. Nicht nur das. Die britische Wirtschaftszeitung <a href="https://www.ft.com/stream/ffd38f36-a94c-43f7-8a62-2f45caf1bea3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Financial Times</a> hatte den Job der Bafin grob gesagt besser gemacht &#8211; und wurde dafür nicht nur angegriffen, sondern sogar<a href="https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/wirecard-aktie-im-plus-finanzaufsicht-bafin-erstattet-anzeige-gegen-ft-journalist-a-1263186.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> angezeigt</a>. Journalisten der FT nämlich hatten schon seit einiger Zeit Zweifel an den Zahlen des deutschen Zahlungsdienstleisters geäußert. Doch statt diese Vorwürfen von immerhin einer der renommiertesten Finanzmedien ernst zu nehmen,  reagierte die Bafin mit einer Anzeige.  Vertrauen in Institutionen wie die Finanzaufsicht ist gut, Kontrolle durch die Medien, die nicht umsonst vierte Gewalt heißen, besser. Kein Wunder, dass <a href="https://www.reichwie.de/blog/tag/claudius-seidl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudius Seidl</a>, die FT-Journalisten in seiner Sonntagskolumne für deren Dienst an der Pressefreiheit lobt. Denn sie haben weitergemacht, trotz Anzeige.</p>
<p><strong>5. Dabeibleiben ist fast alles</strong></p>
<p>Statt &#8222;Aktien? Bloß nicht!&#8220; sollte es heißen &#8222;Aktie? Bloß nicht, Aktien ja!&#8220;. Also, möglichst viele verschiedene Wertpapiere halten und trotz zwischenzeitlichen Rückschlägen dranbleiben, dann &#8211; siehe Dax- und S-Dax-Chart oben als Beispiel &#8211; zahlt es sich aus.</p>
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			</item>
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		<title>Ist die Rente von Volker Looman sicher?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 22:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Blüm]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Looman]]></category>
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					<description><![CDATA[Dienstag ist Looman-Tag. In der FAZ. Der Finanzanalytiker Volker Looman aus aktuell Berlin und Dresden (es waren auch schon Stuttgart und Bremen wenn ich mich richtig erinnere) schreibt seit einer gefühlten Ewigkeit eine wöchentliche Finanzkolumne in der FAZ: Volker Loomans Vermögensfrage. Heute startet er mit Norbert Blüms Ausspruch &#8222;Die Rente ist sicher&#8220; und fragt sich: &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/20/ist-die-rente-von-volker-looman-sicher/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_893" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-893" class="wp-image-893" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf.jpeg" alt="Sekt oder Selters, Volker Looman? Champagner und Eis! (Foto: Bomsdorf)" width="400" height="300" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf.jpeg 640w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf-300x225.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-893" class="wp-caption-text">Sekt oder Selters? Champagner und Eis! (Foto: Bomsdorf)</p></div>
<p>Dienstag ist Looman-Tag. In der FAZ. Der Finanzanalytiker Volker Looman aus aktuell Berlin und Dresden (es waren auch schon Stuttgart und Bremen wenn ich mich richtig erinnere) schreibt seit einer gefühlten Ewigkeit eine <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/thema/volker-looman" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wöchentliche Finanzkolumne in der FAZ: Volker Loomans Vermögensfrage</a>.</p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/warum-die-gesetzliche-rentenversicherung-ein-verlustgeschaeft-ist-16775750.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heute startet er mit Norbert Blüms Ausspruch &#8222;Die Rente ist sicher&#8220; und fragt sich: wie sicher?</a> Machen wir es kurz: Sie ist sicher, aber ziemlich sicher auch kein vergleichsweise gutes Investment, rechnet Volker Looman vor.</p>
<p>Dabei schaut er, wie hoch die Rendite auf den <a href="https://www.reichwie.de/blog/2018/08/17/jetzt-wirds-langweilig-darum-ueberlass-ichs-anderen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rentenbeitrag</a> einer fiktiven Person ist. Die ist vergangenes Jahr, also 2019, in Rente gegangen und hat seit 1975 gearbeitet.</p>
<h4>3000 Euro monatlich, lebenslang!</h4>
<p>Looman wäre nicht Looman, wenn er nicht von einem Besserverdienenden ausginge. Also lag der monatliche Beitrag immer beim Maximum. So wurden aus eingezahlten rund 210.000 Euro (mal zwei mit Arbeitgeberanteil) eine lebenslange Rente von knapp 3000 Euro monatlich.</p>
<p>Wer 85 Jahre alt wird, kommt damit auf eine Rendite von immerhin 5,5 % pro Jahr, ein paar Jährchen mehr Rente und insgesamt 24 Jahre davon erleben und schon steigt die Rendite auf 7 %. Schließlich wird die lebenslange monatliche Rente dann ja länger bezogen.</p>
<p>Dann rechnet Looman weiter und schaut, wie das Ergebnis ausgesehen hätte, hätte der fiktive Rentner statt in die staatliche Rentenversicherung in eine private Altersvorsorge auf DAX-Basis eingezahlt. Also jeden Monat statt Beiträge abzuführen, DAX-Anteile gekauft.</p>
<h4>Mehr als 6000 Euro monatlich &#8211; mit Aktien</h4>
<p>Seine Schlussfolgerung: &#8222;Mich haben die Zahlen im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen, weil ich mit diesen Ergebnissen nie und nimmer gerechnet habe.&#8220;</p>
<p>Denn wer noch 24 Jahre von der Rente erlebt, kann sich laut Looman fast 6500 Euro pro Monat auszahlen lassen &#8211; mehr also doppelt so viel wie im Beispiel mit der gesetzlichen Rente. Und dabei hat Looman hier sogar noch den Kurssturz dieses Frühjahr mitgerechnet.</p>
<p>Natürlich ist das ein Fall mit Rückschau und niemand kann versprechen, dass auch in der Zukunft die kapitalgedeckte Atersvorsorge bei Mut zu einem gewissen Risiko wieder so gut abschneidet.</p>
<p>Es spricht aber einiges dafür, dass sie es in Relation zur gesetzlichen Rente tut. Denn deren Finanzierbarkeit und Höhe hängt langfristige letztlich von der ökonomischen Lage ab &#8211; die wiederrum die Aussicht der Unternehmen widerspiegelt.</p>
<p>Soll heißen: Wenn die Wirtschaft über einen längeren Zeitraum am Boden liegt, dürfte es auch um die gesetzliche Rente schlecht bestellt sein. Reihen sich jedoch überwiegend solide Jahrzehnte an überwiegend solide Jahrzehnte, geht es beiden gut, der kapitalgedeckten Vorsorge aber noch besser.</p>
<h4>Mutlose Deutsche?</h4>
<p>So ist es kein Wunder, dass Looman es gerne sähe, dass mehr Geld statt in die klassische Rentenversicherung in die Märkte flösse. Doch dafür seien die Deutschen, so der deutsche Finanzanalytiker, zu mutlos. Anders als etwa China, Schweden oder eben: Norwegen.</p>
<p>Wie gut, dass jeder es selber in der Hand hat, mit dem Geld, das nicht in die gesetzliche fliesst, eine eigene kapitalgedeckte Vorsorge a la Norwegen aufzubauen.</p>
<h4>Bloß nicht alles in den DAX!</h4>
<p>Das heißt aber auch: Bloß nicht alles in den DAX! Lieber breit streuen. Findet auch Looman, er nahm den deutschen Leitindex nur, weil ein Leser es angeregt hatte.  Für die, die anfangen wollen einen eigenen Pensionsfonds aufzubauen, hat Looman ETF-Beispiele zur Hand. Mehr gibt&#8217;s im Buch zum norwegischen Ölfonds ;-).</p>
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		<title>Wie geht es nach fast 14% Rendite in einem Jahr weiter?</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2018/08/14/wie-geht-es-nach-fast-14-rendite-in-einem-jahr-weiter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 11:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[NBIM]]></category>
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					<description><![CDATA[Satte 13,7% plus verzeichnete der norwegische Ölfonds im vergangenen Jahr als Rendite. Eine ziemliche Leistung, die wohl viele deutsche Sparer gerne erbracht hätten. Allein, es fehlt der Mut zur Aktie. Im ersten Quartal 2018 hat der Fonds übrigens mit 1,5% leicht im Minus gelegen. So ist das Leben (an der Börse), es geht ständig auf &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/08/14/wie-geht-es-nach-fast-14-rendite-in-einem-jahr-weiter/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Satte 13,7% plus verzeichnete der norwegische Ölfonds im vergangenen Jahr als Rendite. Eine ziemliche Leistung, die wohl viele deutsche Sparer gerne erbracht hätten. Allein, <a href="http://www.reichwie.de/2018/03/16/heute-ist-tag-der-aktie/" target="_blank" rel="noopener">es fehlt der Mut zur Aktie</a>. Im ersten Quartal 2018 hat der Fonds übrigens mit 1,5% leicht im Minus gelegen. So ist das Leben (an der Börse), es geht ständig auf und ab. Aber solange es langfristig aufwärts geht, ist das doch in Ordnung.</p>
<p>Und langfristig ging es beim Ölfonds bisher stets aufwärts, wie dieser Chart zeigt. Den DAX ziehe ich übrigens zum Vergleich an, weil das wohl der Index ist, mit dem am meisten der in Deutschland lebenden Menschen etwas anfangen können &#8211; dieser entwickelte sich schlechter als der Ölfonds seit dessen Auflegung 1998 und schwankte vor allem viel stärker.</p>
<div id="attachment_524" style="width: 525px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/NOfinÖlfonds1998_2017WertentwReichWieNorwegen.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-524" class="wp-image-524 size-large" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/NOfinÖlfonds1998_2017WertentwReichWieNorwegen-1024x843.png" alt="Schwankende Rendite, aber im Schnitt ziemlich gut: der norwegische Ölfonds. " width="525" height="432" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/NOfinÖlfonds1998_2017WertentwReichWieNorwegen-1024x843.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/NOfinÖlfonds1998_2017WertentwReichWieNorwegen-300x247.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/NOfinÖlfonds1998_2017WertentwReichWieNorwegen-768x632.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/08/NOfinÖlfonds1998_2017WertentwReichWieNorwegen.png 1422w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><p id="caption-attachment-524" class="wp-caption-text">Schwankende Rendite, aber im Schnitt ziemlich gut: der norwegische Ölfonds.</p></div>
<p>Wie es im zweiten Quartal und damit im gesamten ersten Halbjahr 2018 mit dem Ölfonds gelaufen ist, erfahren wir, wenn in einer Woche in Oslo der Bericht für die Monate April bis Juni 2018 <a href="https://www.nbim.no/en/transparency/news-list/" target="_blank" rel="noopener">auch online präsentiert wird</a>.</p>
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		<title>Benchmark? Welche Benchmark?</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2018/05/28/benchmark-welche-benchmark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 20:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Kommer]]></category>
		<category><![CDATA[Roboadvisor]]></category>
		<category><![CDATA[Weltportfolio]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Der Vergleich hinkt&#8220; oder &#8222;Man kann keine Äpfel mit Birnen vergleichen&#8220; sind beliebte Argumente, um sich unbeliebter Kritiker zu entledigen. Aber natürlich können Äpfel mit Birnen verglichen werden, bestens sogar, denn die Unterschiede sind gut zu erkennen und viele Vergleiche, die angeblich hinken, werden dadurch nicht schlechter. Wenn die Performance, also der Erfolg, von Anlageprodukten &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/05/28/benchmark-welche-benchmark/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Der Vergleich hinkt&#8220; oder &#8222;Man kann keine Äpfel mit Birnen vergleichen&#8220; sind beliebte Argumente, um sich unbeliebter Kritiker zu entledigen. Aber natürlich können Äpfel mit Birnen verglichen werden, bestens sogar, denn die Unterschiede sind gut zu erkennen und viele Vergleiche, die angeblich hinken, werden dadurch nicht schlechter. Wenn die Performance, also der Erfolg, von Anlageprodukten und damit der Geldanlage verglichen wird, ist es wichtig, zumindest zu wissen, ob da Äpfel und Birnen (die in dem Fall die Benchmark wären) verglichen werden oder was da geschieht.</p>
<p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geldanlage-roboter-sind-auch-nur-menschen-1.3993845" target="_blank" rel="noopener">Süddeutsche Zeitung hat heute einen Text online in dem die Performance von Roboadvisern</a> (wer eine schönere Pluralbildung kennt, bitte melden..) verglichen wird. Verglichen womit? Untereinander und – mit dem DAX? Das kann man machen, denn für den deutschen Kleinanleger ist der DAX häufig der bekannteste Index und womöglich auch ein potenzielles Investment (in Form eines ETF auf den DAX). Deshalb habe auch ich für mein <a href="http://www.reichwie.de/glueckliches_norwegen/" target="_blank" rel="noopener">Buch</a> &#8222;So werden Sie reich wie Norwegen&#8220; die <a href="http://www.reichwie.de/2018/02/27/erfolgreiche-geldanlage-oelfonds-schlaegt-dax-2017-und-seit-1998/" target="_blank" rel="noopener">Performance des DAX mit dem Ölfonds verglichen</a>, der DAX diente hier also als Benchmark. Dass sich beide unterschiedlich entwickeln ist nicht zuletzt deshalb wenig verwunderlich, weil der DAX ein höheres Risiko hat (das er trotzdem in der langen Periode 1998-2016 schlechter abschneidet, spricht klar gegen ein Investment in den DAX und für eins in ein nach dem Ölfondsvorbild aufgebautes Portfolio). Die Süddeutsche begeht aber den Fehler nicht zu erläutern, warum ein Vergleich mit dem DAX sinnvoll sein kann und erwähnt auch nicht das grundsätzlich andere Risiko.</p>
<p>Die Portfolios der Roboadviser hat sich dieses Frühjahr deutlich anders entwickelt als der DAX, diese sind (vgl Risiko) weniger stark gefallen. Kein Wunder, denn es handelt sich anders als beim DAX nicht um reine Aktienportfolios. Wenn nicht auf das deutlich unterschiedliche Risikoniveau eingegangen wird, ist der Vergleich, den die Website <a href="https://www.brokervergleich.de/robo-advisor/echtgeld-test/" target="_blank" rel="noopener">Brokervergleich</a> anstellt (und auf den die Süddeutsche sich auch bezieht), sinnvoller als der der Süddeutschen. Bei Brokervergleich wird ein Portfolio, dass zu 50% aus dem MSCI World sowie zu 50% aus Staatsanleihen (Barclays Aggregate) besteht herangezogen – es schneidet häufig und vor allem längerfristig (2 und 3 Jahre) besser ab als die Roboaadviser. Am besten aber steht das Weltportfolio von Kommer da, das in seinem Zugang dem norwegischen Ölfonds ziemlich ähnlich ist. Wer sich an dem größten Staatsfonds der Welt orientiert, kann sich neumodische Roboadviser also womöglich sparen und macht dennoch einen besseren Schnitt.  q.e.d. ?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Erfolgreiche Geldanlage: Ölfonds schlägt DAX – 2017 und seit 1998!</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2018/02/27/erfolgreiche-geldanlage-oelfonds-schlaegt-dax-2017-und-seit-1998/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 20:26:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[NBIM]]></category>
		<category><![CDATA[Ölfonds]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Wetter mag noch nach Winter aussehen, doch der Frühling nähert sich und damit ist die Zeit der Jahresberichte da. Aus Norwegen kommen in Sachen erfolgreiche Geldanlage wieder einmal ziemlich gute Ergebnisse. Heute (27.2.2018) hat NBIM, die Investmentabteilung der norwegischen Zentralbank, die 2017er Zahlen für den Ölfonds vorgelegt. Satte 13,7 % beträgt dessen Rendite für &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/02/27/erfolgreiche-geldanlage-oelfonds-schlaegt-dax-2017-und-seit-1998/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_217" style="width: 254px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-217" class=" wp-image-217" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/NOpictSvalbard2017FotoBomsdorf-300x169.jpg" alt="Schöne Natur zeichnet Norwegen neben erfolgreicher Geldanlage aus. (Foto: Bomsdorf)" width="254" height="143" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/NOpictSvalbard2017FotoBomsdorf-300x169.jpg 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/NOpictSvalbard2017FotoBomsdorf-768x433.jpg 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/NOpictSvalbard2017FotoBomsdorf-1024x577.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><p id="caption-attachment-217" class="wp-caption-text">Schöne Natur zeichnet Norwegen neben erfolgreicher Geldanlage aus. (Foto: Bomsdorf)</p></div>
<p>Das Wetter mag noch nach Winter aussehen, doch der Frühling nähert sich und damit ist die Zeit der Jahresberichte da. Aus Norwegen kommen in Sachen erfolgreiche Geldanlage wieder einmal ziemlich gute Ergebnisse. Heute (27.2.2018) hat NBIM, die Investmentabteilung der norwegischen Zentralbank, <a href="https://www.nbim.no/en/transparency/news-list/2018/1028-billion-kroner-return/" target="_blank" rel="noopener">die 2017er Zahlen für den Ölfonds</a> vorgelegt. <strong>Satte 13,7 % beträgt dessen Rendite für das vergangene Jahr.</strong> Mit Aktienanlagen alleine wurden gar 19,4 % erreicht. Der DAX kam im selben Zeitraum nur auf 12,5 % (Jahresendstand 2017 vs. Jahresendstand 2016).</p>
<div id="attachment_207" style="width: 525px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-207" class="wp-image-207 size-large" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/ÖlfondsVSdax19982017bomsdorfB-1024x822.png" alt="Erfolgreiche Geldanlage: Seit 1998 hat sich der Ölfonds besser entwickelt als der DAX – bei weniger Risiko!" width="525" height="421" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/ÖlfondsVSdax19982017bomsdorfB-1024x822.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/ÖlfondsVSdax19982017bomsdorfB-300x241.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/ÖlfondsVSdax19982017bomsdorfB-768x617.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/02/ÖlfondsVSdax19982017bomsdorfB.png 1402w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" /><p id="caption-attachment-207" class="wp-caption-text">Erfolgreiche Geldanlage: Seit 1998 hat sich der Ölfonds besser entwickelt als der DAX – bei niedrigerem Risiko!</p></div>
<p>Seit 1998 ist die durchschnittliche jährliche Rendite des Fonds damit noch einmal leicht, nämlich auf 6,1 % gesteigert worden. <strong>Auch damit stellt das Fonds-Management  den deutschen Leitindex in den Schatten.</strong> Der erreichte im selben Zeitraum nur 5,6 % pro Jahr und das bei höherem Risiko. Die Performance des DAX schwankte über die Jahre besehen nämlich erheblich stärker.</p>
<h2>Norwegisch Investieren ist erfolgreiche Geldanlage</h2>
<p>Wer in den vergangenen 20 Jahren sein Geld wie die Norweger angelegt hat, hat damit also nicht nur einen ETF auf den DAX geschlagen, sondern dabei auch noch ruhiger geschlafen. Der Wert eines nach Ölfonds Vorbild aufgebauten Portfolios schlug nämlich weniger stark aus. Falls also zwischendurch mal hätte verkauft werden müssen, wäre meist ein besserer Preis erzielt worden, als mit dem DAX-Engagement. Das lässt sich ganz leicht an obiger Grafik erkennen: In fast allen Jahren liegt die Linie des Ölfonds über der des DAX.</p>
<p>Wie nach norwegischem Vorbild investiert werden kann, erkläre ich <a href="http://www.reichwie.de/glueckliches_norwegen/">in meinem Buch &#8222;So werden Sie reich wie Norwegen&#8220;</a>, das Mitte April bei Campus erscheint.</p>
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