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	<title>Crash Archive - Reich wie Norwegen</title>
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	<description>Der genial einfache Vermögensratgeber</description>
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	<title>Crash Archive - Reich wie Norwegen</title>
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		<title>Reich werden mit norwegischem System &#8211; Neuauflage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 19:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachgedruckte wurde mein Buch &#8222;So werden Sie reich wie Norwegen&#8220; ganz schnell. Jetzt ist beim Campus Verlag auch eine überarbeitete und aktualisierte Neuauflage erschienen (kaufen z.B. im lokalen Buchladen oder hier online bei Amazon) Die norwegische Formel ist nachhaltig und legt einmal eine Strategie fest, um dann langfristig zu agieren, statt hektisch zu re-agieren. Für &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2020/09/22/reich-werden-mit-norwegischem-system-neuauflage/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_964" style="width: 232px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-964" class="size-full wp-image-964" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/09/ReichwieCoverNeuauflage3D.png" alt="So werden Sie reich wie Norwegen in 2. Auflage (Bomsdorf/Campus Verlag)" width="232" height="279" /><p id="caption-attachment-964" class="wp-caption-text">So werden Sie reich wie Norwegen in 2. Auflage (Bomsdorf/Campus Verlag)</p></div>
<p>Nachgedruckte wurde mein Buch &#8222;So werden Sie reich wie Norwegen&#8220; ganz schnell. Jetzt ist beim Campus Verlag auch eine überarbeitete und aktualisierte Neuauflage erschienen (kaufen z.B. im <a href="https://www.golocal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">lokalen Buchladen</a> oder hier <a href="https://amzn.to/2EoUHII" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online bei Amazon</a>)</p>
<p>Die norwegische Formel ist <a href="https://www.reichwie.de/blog/tag/nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nachhaltig</a> und legt einmal eine Strategie fest, um dann langfristig zu agieren, statt hektisch zu re-agieren. Für den Privatanleger heißt das vor allem: Kein Stress durch ständiges Umschichten oder Nachdenken über taktische Manöver, sondern Zeit für das wesentliche – das Leben.</p>
<h4>Treu bleiben</h4>
<p>Dementsprechend bleibt sich dieses Buch treu und enthält im Vergleich zur Erstauflage keine grundlegenden Änderungen. Vielmehr geht es um interessante Aktualisierungen. Auf dem Markt für Finanzprodukte hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Deshalb wurden für diese Ausgabe die Tabellen mit Hinweisen auf Produkte, mit denen Sie die Strategie des Ölfonds einfach umsetzen können, auf den neusten Stand gebracht.</p>
<p>Selbstverständlich sind auch die <a href="https://www.reichwie.de/aktuelles/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jüngsten Ergebnisse</a> des norwegischen Ölfonds enthalten. Sowohl der riesige Erfolg aus dem Jahr 2019 (plus 20 Prozent!) als auch die durch die Corona-Krise bedingte Schwäche im ersten Quartal 2020 (minus 15 Prozent) wurden berücksichtigt. Manch einer mag sich angesichts des Rückschlags Anfang 2020 gefragt haben, ob es wirklich eine gute Idee sei, langfristig in Aktien anzulegen. Wer in dieser Phase zweifelnd verkauft hat, realisierte Verluste und ließ sich die durch die Erholung bedingten Gewinne entgehen. Im zweiten Quartal wurde das Minus aus dem ersten wieder fast wettgemacht &#8211; rekordschnell also.</p>
<h4>Desaster oder Preis für den Erfolg &#8211; das ist eine Frage der Perspektive</h4>
<p>Was manch einem wie ein Desaster vorkam, ist langfristig betrachtet der zwischenzeitliche Rückschlag, der hingenommen werden muss. Ziel reich werden in Sicht. Über die Jahre berechnet, hat sich keine Anlageklasse so gut bewährt wie Aktien! Auch nicht Gold, das hat nur zwischendurch mal gute Zeiten, zeigen die Statistiken.  Selbst unter Berücksichtigung von Einzahlungen und Wechselkurseffekten zeigt sich hier: was kurzfristig Angst macht, gehört bei einer langfristigen Strategie einfach dazu und sollte ausgesessen werden. Das zahlt sich aus.</p>
<p>Nicht umsonst schrieben etliche Medien im Frühjahr 2020, dass Norwegen das Land sei, das die besten Chancen habe, auch in turbulenten Zeiten schnell wieder auf die Beine zu kommen. In den Artikeln verwiesen die Autoren auf den <a href="//www.fmglobal.com/research-and-resources/tools-and-resources/resilienceindex" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Global Resilience Index. </a>Der misst, wie widerstandsfähig ein Land ist und Norwegen nimmt seit Jahren die Spitzenposition ein. Zur Stabilität des Landes trägt auch das große Finanzvermögen bei.</p>
<p>Tun Sie es also Norwegen gleich und werden sie noch resilienter! Damit in Zukunft für Sie dieser oft zitierte Satz nicht mehr gilt: <a href="https://www.stern.de/wirtschaft/horst-von-buttlar/horst-von-buttlar--die-welt-wird-reicher---und-wir-deutschen-sparen-falsch-8381478.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">»Die Deutschen arbeiten für ihr Geld, aber sie lassen ihr Geld nicht arbeiten.«</a></p>
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		<title>Wohl dem, der eine gute finanzielle Vorsorge besitzt</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2020/05/12/gute-finanzielle-vorsorge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 15:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Stoltenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Der revidierte norwegische Haushalt 2020 liegt vor und damit die genaue Summe, die der Staat dieses Jahr aus dem Ölfonds entnehmen möchte. Der Spiegel schreibt im Nachrichtentext dazu schon im Vorspann: &#8222;Wohl dem, der einen billionenschweren Staatsfonds besitzt&#8220;. Norwegen muss sich nämlich nicht stärker verschulden, um die enormen Sonderausgaben wegen der Corona-Krise zu stemmen. Das &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/12/gute-finanzielle-vorsorge/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.regjeringen.no/no/dokument/statsbudsjettet/statsbudsjettet-2020/revidert-nasjonalbudsjett-2020/id2700940/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">revidierte norwegische Haushalt 2020 liegt vor</a> und damit die genaue Summe, die der Staat dieses Jahr aus dem Ölfonds entnehmen möchte. <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-krise-norwegen-zieht-38-milliarden-euro-aus-staatsfonds-ab-a-bf6064b3-8734-46a8-9f37-c40ee5eb406a" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Spiegel schreibt im Nachrichtentext dazu</a> schon im Vorspann: &#8222;Wohl dem, der einen billionenschweren Staatsfonds besitzt&#8220;. Norwegen muss sich nämlich nicht stärker verschulden, um die enormen Sonderausgaben wegen der Corona-Krise zu stemmen. Das Land kann auf Erspartes zurückgreifen, denn es hat eine gute finanzielle Vorsorge.</p>
<p>Wieder einmal gilt: Wenn Sie ähnlich dastehen, ist das gut für Sie.</p>
<div id="attachment_851" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-851" class="size-medium wp-image-851" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/NorwHaushalt2020rev-2-262x300.png" alt="Revidiertes norwegisches Nationalbudget 2020. (Screenshot: Norw. Finanzministerium)" width="262" height="300" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/NorwHaushalt2020rev-2-262x300.png 262w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/NorwHaushalt2020rev-2-894x1024.png 894w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/NorwHaushalt2020rev-2-768x880.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/NorwHaushalt2020rev-2.png 1142w" sizes="(max-width: 262px) 100vw, 262px" /><p id="caption-attachment-851" class="wp-caption-text">Revidiertes norwegisches Nationalbudget 2020. (Screenshot: Norw. Finanzministerium)</p></div>
<p>Wer Geld in sehr liquide Anlagen wie international gehandelte Aktien oder Anleihen investiert, kann sehr schnell reagieren, wenn an anderer Stelle mal mehr Geld benötigt wird. Ein enormer Vorteil. Den bietet ein nach norwegischem Vorbild aufgebauter Zukunftsfonds auch Privatanlegern. Immobilieninvestments beispielsweise sind da viel inflexibler.  (Norwegen investiert ebenfalls in Immobilien, aber einen sehr viel kleineren Teil als es bei Haushalten der Fall ist, die ein oder mehrere Wohnungen besitzen).</p>
<h4>Entnahmen aus dem Ölfonds?</h4>
<p>Wer sich noch nicht ausführlich mit dem Ölfonds beschäftigt (und zum Beispiel mein Buch noch nicht gelesen hat <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ), mag sich wundern: Entnahmen aus dem Ölfonds?</p>
<p>Deshalb ein wenig Hintergrund: Norwegen fördert seit 1971 Öl und investiert die Gewinne aus dem Rohstoffgeschäft seit 1996 weltweit, seit 1998 auch in Aktien. Die ausgeschütteten Gewinne der staatlichen Anteile am Ölriesen Equinor (ehemals bekannt als Statoil), Steuern auf das Geschäft mit dem schwarzen Gold und Zahlungen aus staatlichen Direktbeteiligungen an Ölfeldern fließen allesamt in den norwegischen Ölfonds. Offiziell heißt der »Statens Pensjonsfonds Utland«, also »Staatlicher Pensionsfonds Ausland«. Mit dem soll dafür gesorgt werden, dass die heimische Wirtschaft nicht überhitzt und auch zukünftige Generationen etwas vom norwegischen Wohlstand haben. Wie der Name schon sag<a href="https://www.reichwie.de/blog/2018/09/26/was-bei-einem-crash-zu-tun-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">t, ist gute finanzielle Vorsorge das Ziel</a>. So weit, so gut.</p>
<h4>Lex Stoltenberg</h4>
<p>Laufende Zuschüsse zum Haushalt sind aber erlaubt, ja sogar vorgesehen. Schließlich sind es Staatseinnahmen und ein bisschen davon soll aktuell verwendet werden können. Üblicherweise übersteigen die jährlichen Zuflüsse die Entnahmen. Laut der von Jens Stoltenberg &#8211; früher norwegischer Finanzminister und dann Regierungschef, jetzt NATO-Generalsekretär &#8211; etablierten &#8222;handlingsregel&#8220; (Handlungsregel) sollen diese aktuell 3% des Fondsvolumens nicht überschreiten, in der Regel.</p>
<p>Jetzt sind es also 4,2% gemessen am Volumen zu Beginn des Jahres. Vergangenes Jahr waren es eben jene 3,0% &#8211; siehe die Grafik für die zwei Zahlen weiter oben im Text (hier mal auf Norwegisch, <a href="https://www.regjeringen.no/en/aktuelt/key-figures-in-the-revised-national-budget-2020/id2701786/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausführlich auf Englisch hier</a>).</p>
<p>Angesichts der hohen staatlichen Ausgaben in vielen Ländern, lohnt es sich, nochmal John Maynard Keynes zu lesen. Gerne auch in zusammengefasster Form,<a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/keynes-fuer-anfaenger-ein-crashkurs-1590559.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> zum Beispiel in diesem FAZ-Text aus Zeiten der Finanzkrise vor über 10 Jahren</a>.</p>
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		<title>Crash! Was jetzt zu tun ist</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2018/09/26/was-bei-einem-crash-zu-tun-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 14:56:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Zehn Jahre ist der Ausbruch der Finanzkrise und damit der große Crash im Herbst 2008 jetzt her. Von Lehman war hier schon die Rede, diesmal ein Blick darauf, wieso es so wichtig ist, beim Platzen der Blase die Nerven zu behalten &#8211; und weiter zu kaufen. Kleiner Spoiler vor ab: Als gutes Beispiel wird der &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/09/26/was-bei-einem-crash-zu-tun-ist/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_605" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Okt2008reichwieNorwegenBomsdorf.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-605" class="wp-image-605" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Okt2008reichwieNorwegenBomsdorf-300x279.png" alt="Der Crash im Herbst 2008 am MSCI ACWI illustriert. " width="400" height="372" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Okt2008reichwieNorwegenBomsdorf-300x279.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Okt2008reichwieNorwegenBomsdorf-768x715.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Okt2008reichwieNorwegenBomsdorf-370x344.png 370w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Okt2008reichwieNorwegenBomsdorf.png 984w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-605" class="wp-caption-text">Der Crash im Herbst 2008 am MSCI ACWI illustriert (zum Vergrößern klicken).</p></div>
<p>Zehn Jahre ist der Ausbruch der Finanzkrise und damit der große Crash im Herbst 2008 jetzt her. Von Lehman war hier schon die Rede, diesmal ein Blick darauf, wieso es so wichtig ist, beim Platzen der Blase die Nerven zu behalten &#8211; und weiter zu kaufen. Kleiner Spoiler vor ab: Als gutes Beispiel wird der norwegische Ölfonds herangezogen.</p>
<p>Viele, wenn nicht die meisten von uns Börsianern haben im Herbst 2008 sicher panische Angst gehabt. Die Befürchtung war natürlich, jede Menge Geld zu verlieren. Womöglich haben viele panisch abgestoßen, was abzustoßen war. Das ist verständlich, rational gedacht aber die falsche Entscheidung. Das gilt nicht nur im Nachhinein. Denn, wer am Aktienmarkt investiert ist, geht von einer <a href="http://www.reichwie.de/2018/05/01/oelfonds-startet-2018-mit-leichtem-minus-aber-was-bei-der-geldanlage-zaehlt-ist-das-langzeitergebnis/?preview_id=329&amp;preview_nonce=a21a348346&amp;post_format=standard&amp;_thumbnail_id=-1&amp;preview=true" target="_blank" rel="noopener">langfristigen positiven Rendite</a> aus und sollte sich von kurzfristigen Schwankungen &#8211; und seien diese wie bei einem Crash auch noch so heftig &#8211; nicht aus der Ruhe bringen lassen. Alles andere wäre der Versuch, es besser zu wissen als der Markt und Market Timing betreiben zu wollen. Das aber gelingt im Schnitt nicht, ist also allenfalls ein zufälliger Erfolg.</p>
<p>Schauen wir uns einmal an, was im Herbst 2008 passiert ist. Allein von Anfang September bis Ende Oktober 2008 verloren die globalen Aktienmärkte fast ein Drittel wie ein Blick auf den <a href="https://www.msci.com/acwi" target="_blank" rel="noopener">MSCI All Country World Index</a> zeigt. Das war ganz klar ein Crash! Lassen Sie sich von dem kleinen Aufschwung Ende Oktober 2008 nicht täuschen, es ging danach nochmal massiv weiter bergab.Im Frühjahr 2009 fiel der Index auf rund 200 Zähler.</p>
<h4>Wichtig ist das langfristige Ergebnis</h4>
<p>Was machen langfristige Investoren? Sie kaufen stoisch weiter, weil sie dran glauben, dass die Rendite langfristig positiv sein wird. Wer im Herbst 2008 beim Indexstand von fast 360 zugekauft hat, tut es auch später bei 300 oder eben 200 &#8211; und profitiert davon, wenn es irgendwann wieder auf 400 oder höher geht. Denn, wer beim Abschwung verkauft, stößt womöglich die bei 360 gekauften Papiere bei 300 ab (also weit vor dem Tief, das ist schön) &#8211; und steigt dann erst wieder ein, wenn die 380 (also weit nach dem Tief, das ist schade) erreicht sind. Das kann kein gutes Geschäft sein. Und: Nein, keiner schafft es, bei 360 zu verkaufen und bei 200 wieder einzusteigen.</p>
<div id="attachment_606" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Sept2009reichwieNorwegenBomsdorf.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-606" class="wp-image-606" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Sept2009reichwieNorwegenBomsdorf-876x1024.png" alt="Der Crash im Herbst 2008 und die Zeit danach am MSCI ACWI illustriert. " width="400" height="467" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Sept2009reichwieNorwegenBomsdorf-876x1024.png 876w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Sept2009reichwieNorwegenBomsdorf-257x300.png 257w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Sept2009reichwieNorwegenBomsdorf-768x897.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Sept2009reichwieNorwegenBomsdorf-370x432.png 370w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/09/MSCIacwiSept2008Sept2009reichwieNorwegenBomsdorf.png 914w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-606" class="wp-caption-text">Der Crash im Herbst 2008 und die Zeit danach am MSCI ACWI illustriert.</p></div>
<p>Weshalb stillhalten das Beste ist, zeigt ein Blick auf den langfristigeren Chart. Wer im Herbst 2008 investiert geblieben ist und wie gehabt konsequent zugekauft hat, machte zwar den Abschwung voll mit, aber eben auch den folgenden Aufschwung. Bereits 2013 hatte der Index die 360 wieder erreicht und wer in den Krisenjahren davor gekauft hatte, tat dies zu einem Preis deutlich darunter und dürfte dementsprechend schon vorher wieder im Plus gewesen sein. Wer jedoch aus Panik im Herbst 2008 beim Crash ausstieg und dann der Börse erst einmal einige Jahre fernblieb, dem gelang das nicht.</p>
<h4>Was uns Norwegen lehren kann</h4>
<p>Der norwegische Ölfonds zog seine langfristige Strategie natürlich auch vor zehn Jahren durch und war deshalb schnell wieder im Plus. Was zu Crash-Zeiten im Herbst 2008 einige Norwegern sicher mit Bangen wahrnahmen, war im Nachhinein sogar ein großes Plus für den Fonds. Denn die Politik hatte 2007 (also vor dem Crash) beschlossen, dass der Fonds die Aktienquote um 50% auf 60% erhöhen sollte. Dazu ein kurzer Ausschnitt <a href="https://www.amazon.de/werden-Sie-reich-wie-Norwegen/dp/3593508494" target="_blank" rel="noopener">aus meinem Buch</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Im Jahr 2007 kam dann der nächste große Schritt: Die Politiker beschlossen erneut, den Aktienanteil zu erhöhen, diesmal auf 60 %. In großem Stil setzte NBIM die Aufstockung des Aktienanteils erst ab 2008 um. Das aber war das Jahr des großen Crashs und eignet sich deshalb bestens, um die mit Aktien verbundenen Chancen und Risiken zu veranschaulichen. Der Zeitpunkt zur Aufstockung des Aktienanteils mitten in der Finanzkrise, als die Kurse drastisch fielen, war zufällig, hatte aber durchaus Vorteile. »Das war ein Glückstreffer. Die Krise sorgte dafür, dass der Fonds Aktien im Ausverkauf erwerben konnte«, urteilte die Zeitung <i>Aftenposten</i>. Allerdings mussten auch etliche Anleihen zu sehr schlechten Kursen verkauft werden.</p>
<p>Norwegen hielt trotz Krise eisern am 60-Prozent-Ziel fest und kaufte, während andere in Panik ihre Aktien abstießen. Die Preise fielen dramatisch und erreichten unerwartete Tiefstände, die sich dann wieder und wieder nur als Zwischentief herausstellen sollten. Es ging kontinuierlich weiter abwärts – bis zum Frühjahr 2009.</p>
<p>Ende 2008 hatte der Ölfonds einen Aktienanteil von 49,6 %; bis Ende 2009 stieg dieser auf 62,4 %. Im Jahr 2009 erwirtschaftete er eine Rendite von 25,6 % – nach einem Verlust in fast derselben Höhe im Jahr zuvor.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch ohne Erhöhung des Aktienanteils hätte Norwegen in den Jahren 2008 und 2009 billig dazugekauft, wenngleich nicht ganz so viel. Das Anlagevermögen prozentual auf mehrere Anlageklassen aufzuteilen bringt es nämlich mit sich, zu handeln: Anteile an den Investments, die günstiger werden, werden zugekauft, während teurer werdende abgestoßen werden. So bleibt das einmal vorgegebene Verhältnis der Anlageklassen langfristig stabil. In der Finanzsprache heißt dieser Vorgang, der zurück zum ursprünglichen Vermögensklassenmix führt, Rebalancing oder Umschichtung, wobei durch den deutschen Begriff die Wiederherstellung eines früheren Status quo nicht so deutlich wird. Dieser Effekt tritt im Übrigen stets auf, solange die unterschiedlichen Anlageklassen sich nicht genau gleich entwickeln.&#8220;</p></blockquote>
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		<title>WM-Aus, Merkel und Deutschland am Ende! Börsen vor dem Absturz! So ein Quatsch</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2018/07/05/wm-aus-merkel-und-deutschland-am-ende-boersen-vor-dem-absturz-so-ein-quatsch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2018 09:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Kommer]]></category>
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					<description><![CDATA[Börsen-Propheten und Journalisten haben eins gemeinsam: Freude an der Untergangsstimmung. Klassischerweise heißt es &#8222;Sex Sells&#8220;, doch wer den zu Anfang genannten gut zu hört, erkennt: düstere Aussichten verkaufen sich gut. Zumindest nehmen die Herren (denn leider, leider dominieren in Medien- wie Finanzbranche immer noch Männer) das an. Am 1. Juli hatte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/07/05/wm-aus-merkel-und-deutschland-am-ende-boersen-vor-dem-absturz-so-ein-quatsch/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_431" style="width: 134px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-431" class="size-medium wp-image-431" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.15.12-134x300.png" alt="Nerven bewahren und Viel Glück!" width="134" height="300" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.15.12-134x300.png 134w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.15.12-456x1024.png 456w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.15.12.png 570w" sizes="auto, (max-width: 134px) 100vw, 134px" /><p id="caption-attachment-431" class="wp-caption-text">Nerven bewahren und Viel Glück!</p></div>
<p>Börsen-Propheten und Journalisten haben eins gemeinsam: Freude an der Untergangsstimmung. Klassischerweise heißt es &#8222;Sex Sells&#8220;, doch wer den zu Anfang genannten gut zu hört, erkennt: düstere Aussichten verkaufen sich gut. Zumindest nehmen die Herren (denn leider, leider dominieren in Medien- wie Finanzbranche immer noch Männer) das an.</p>
<p>Am 1. Juli hatte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung im Politikteil (ja, wir kommen gleich noch zur Börse!) einen Artikel mit der Überschrift &#8222;Merkel am Ende&#8220;. Zunächst konnte man denken, der Autor Christoph Strauch vertritt genau diese These. Doch wer den Text las, erfuhr vor allem von der seit Jahren anhaltenden Untergangsphantasien der &#8222;lieben Kollegen&#8220; (wie die Journalisten in einer FAZ-Kolumne stets genannt werden). Demnach titelte der Spiegel schon im Jahr 2001 &#8222;Das Vertrauen ist weg&#8220;, es sei &#8222;einsam geworden um die Vorsitzende aus dem Osten&#8220;. Solch Sätze reiht der Artikel aneinander und wir alle wissen: Merkel ist immer noch eine der wesentlichen Figuren deutscher und internationaler Politik, ja, sie ist natürlich auch heute mächtiger und wichtiger als 2001.</p>
<p>Und damit zur Börse. Es lässt sich nämlich ein Muster erkennen, das auch immer wieder bei der Beschreibung der Finanzmärkte auftaucht: Panik und das nahezu genüssliche Niederschreiben von Personen/Unternehmen/positiven Stimmungen. Wie oft ist in den vergangenen Jahren zu lesen gewesen, dass Aktien überbewertet seien und ein Crash unmittelbar bevorstünde, jetzt aber wirklich. Wer sich davon hat beeinflussen lassen, dem ist viel Aufschwung und Rendite entgangen. Eins steht fest, irgendwann wird es wieder runtergehen, zwischenzeitlich. Aber die erwartete Rendite dürfte dennoch positiv sein. Deshalb gibt es nur einen richtigen Zeitpunkt zum Investieren: immer.</p>
<p>Zum Thema neben einem Verweis auf <a href="https://www.gerd-kommer-invest.de/ueberbewertug-des-aktienmarkts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">den aktuellen Beitrag des allgeschätzten, nüchternen Beobachter und Analysten Gerd Kommer</a> (der <a href="https://www.campus.de/autoren/gerd_kommer-1628.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auch im Campus-Verlag publiziert</a>) sowie einen leicht modifizierten Beitrag aus meinem Buch &#8222;So werden Sie reich wie Norwegen&#8220;:</p>
<blockquote><p>&#8222;Seien Sie kritisch bei Crash-Propheten, die angeblich die Finanzkrise 2008 oder andere Abstürze vorhergesagt haben. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass deren Prognosen sehr vage waren und/oder sie viele andere Dinge auch voraus­gesagt haben, diese aber nicht eingetreten sind. Diese Misserfolge bleiben aber unerwähnt. In dem Fall ist die angebliche Prognose wohl eher ein Zufallstreffer, der sich gut nachträglich rationalisieren lässt.&#8220;</p></blockquote>
<div id="attachment_434" style="width: 150px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-434" class="wp-image-434 size-thumbnail" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.18.47-150x150.png" alt="WM-Aus für Deutschland! Aber in vier Jahren gibt's die nächste Chance." width="150" height="150" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.18.47-150x150.png 150w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.18.47-300x300.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.18.47-768x771.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.18.47-100x100.png 100w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/07/Bildschirmfoto-2018-07-05-um-11.18.47.png 954w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p id="caption-attachment-434" class="wp-caption-text">WM-Aus für Deutschland! Aber in vier Jahren gibt&#8217;s die nächste Chance.</p></div>
<p>Und nochmal zur Überschrift. WM-Aus für Deutschland, ja, das stimmt. Damit ist aber weder der Fußball am Ende, noch sind die Zeiten so düster, dass man behaupten könnte, Deutschland oder Merkel stünden unglaublich schlecht da. Einfach mal auf die Wirtschaftsdaten unseres Landes schauen und die Umfragewerte der CDU – es könnte schlimmer sein. Und wenn eine Kanzlerin, die nunmehr dreizehn Jahre regiert, mal abdanken muss, dann ist das Demokratie und nicht die Erfüllung der düsteren Prophezeiungen von Journalisten, die sie seit Jahrzehnten runterschreiben (das ist im Übrigen keine pro- oder anti-Merkel-Positionierung, sondern nur eine nüchterne Beschreibung). Also besser: Nerven bewahren und Viel Glück!</p>
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		<title>500 Milliarden weg – ja und?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 18:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang der Woche führte ich ein längeres Interview mit Ulrik Haagerup. Der frühere Nachrichtenchef des dänischen Senders DR bildet Journalisten weiter, weil er sich um die Branche sorgt. Er meint Journalismus sei viel zu sehr zur Panikmache geworden. Es mangle an Nuancierung und konstruktiven Geschichten. Recht hat und was Haagerup vor allem auf die Berichterstattung &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/03/23/500-milliarden-weg-ja-und/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_313" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-313" class="size-medium wp-image-313" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/03/Bildschirmfoto-2018-03-23-um-19.10.01-1-300x139.png" alt="Screenshot von www.nbim.no 23. März 2018, 19 Uhr 10, mit dem Wert des Ölfonds. " width="300" height="139" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/03/Bildschirmfoto-2018-03-23-um-19.10.01-1-300x139.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/03/Bildschirmfoto-2018-03-23-um-19.10.01-1-768x356.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2018/03/Bildschirmfoto-2018-03-23-um-19.10.01-1.png 795w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-313" class="wp-caption-text">Screenshot von www.nbim.no 23. März 2018, 19 Uhr 10, mit dem Wert des Ölfonds.</p></div>
<p>Anfang der Woche führte ich ein längeres Interview mit Ulrik Haagerup. Der frühere Nachrichtenchef des dänischen Senders DR bildet Journalisten weiter, weil er sich um die Branche sorgt. Er meint Journalismus sei viel zu sehr zur Panikmache geworden. Es mangle an Nuancierung und konstruktiven Geschichten. Recht hat und was Haagerup vor allem auf die Berichterstattung zu Politik und Vermischtem bezog, gilt auch für die Börse.</p>
<p>Satte 500 Milliarden Kronen habe der norwegische Ölfonds seit Jahresbeginn verloren, schreibt Dagens Næringsliv unter der Überschrift &#8222;Ölfonds unter 8000 Milliarden&#8220;. Wer drüber nachdenkt, für den ist das eigentlich eine uninteressante Nachricht. Ja, es ist ein Wertunterschied von über 5 %. Aber binnen drei Monaten ist es nun wirklich nicht der Rede wert. Im Artikel steht auch, dass der Fonds den Wert von 8000 Milliarden Kronen erst im Herbst erreicht habe. Also ist das Gesamtvolumen (Wertentwicklung samt Ein- und Auszahlungen) wieder auf das Niveau von vor ungefähr einem halben Jahr zurückgefallen. Das ist nun wirklich keine große Schwankung.</p>
<p>Wer bei seinem eigenen Depot schon ein mulmiges Gefühl bekommt, wenn der Wert binnen sechs Monaten de facto nicht zulegt, der sollte vielleicht doch lieber auf das Sparbuch setzen. Und muss dann aber damit leben, dass der Wert real in zehn Jahren vermutlich geringer ist als heute während derjenige, der Schwankungen durchsteht, gute Aussichten hat, einen erheblich besseren Schnitt zu machen. Auch, wenn es vermutlich nie 500 Milliarden werden, aber der relative Erfolg zählt.</p>
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