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	<title>FAZ Archive - Reich wie Norwegen</title>
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	<description>Der genial einfache Vermögensratgeber</description>
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	<title>FAZ Archive - Reich wie Norwegen</title>
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		<title>Mit Volker Looman Norwegisch lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 07:12:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Looman]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun hat auch der gute Herr Looman das Vorbild norwegischer Ölfonds entdeckt. Die Texte des &#8222;Finanzalnalytikers in Berlin und Dresden&#8220; sind immer lesenswert. Zumindest inhaltlich. Heute in der FAZ also das Vorbild norwegischer Ölfonds für Privatanleger. Kennen wir doch irgendwoher. Richtig! Mein 2018 erschienenes Buch, das es schnell auf die Bestsellerlisten schaffte und mittlerweile in &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2021/10/19/mit-volker-looman-norwegisch-lernen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1116" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://t.co/Nubfl0skNd?amp=1"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1116" class="size-medium wp-image-1116" src="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/10/Bildschirmfoto-2021-10-19-um-09.10.18-300x206.png" alt="FAZ - reich wie Norwegen" width="300" height="206" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/10/Bildschirmfoto-2021-10-19-um-09.10.18-300x206.png 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/10/Bildschirmfoto-2021-10-19-um-09.10.18-1024x704.png 1024w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/10/Bildschirmfoto-2021-10-19-um-09.10.18-768x528.png 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/10/Bildschirmfoto-2021-10-19-um-09.10.18-1536x1056.png 1536w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/10/Bildschirmfoto-2021-10-19-um-09.10.18-555x381.png 555w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/10/Bildschirmfoto-2021-10-19-um-09.10.18.png 1938w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1116" class="wp-caption-text">Jetzt haben auch Volker Looman und die FAZ entdeckt: &#8211; Reich werden wie Norwegen</p></div>
<p>Nun hat auch der gute Herr Looman das Vorbild norwegischer Ölfonds entdeckt. Die Texte des &#8222;Finanzalnalytikers in Berlin und Dresden&#8220; sind immer lesenswert. Zumindest inhaltlich. <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/geld-anlegen-nach-vorbild-des-norwegischen-staatsfonds-17590769.html" target="_blank" rel="noopener">Heute in der FAZ also das Vorbild norwegischer Ölfonds für Privatanleger</a>. Kennen wir doch irgendwoher. Richtig! Mein 2018 erschienenes Buch, das es schnell auf die Bestsellerlisten schaffte und mittlerweile in Neuauflage erschienen ist, trägt fast den gleichen Titel wie Loomans Artikel. Also <a href="https://zeitung.faz.net/?_ga=2.33977057.1592682147.1634626984-779409621.1634626984">FAZ abonnieren</a>, Buch kaufen (gern lokal, oder <a href="https://t.co/Nubfl0skNd?amp=1" target="_blank" rel="noopener">hier</a>), klug und reich werden.</p>
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		<title>Frugalismus Nein Danke, Tschick und ein kleiner Schönheitsfehler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 14:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Fatih Akin]]></category>
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		<category><![CDATA[Sparquote]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Herrndorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Konzept Frugalismus ist bekannt: Spare, spare, schaffe, schaffe und dann mach mit 40 endlich, was Dir Spaß macht (das ist jetzt die zugespitzte Variante). Mag jeder für sich entscheiden, wie er möchte und ab und an aufs Geld zu schauen, ist auch keine schlechte Idee (hier dazu meine Tipps bei Spiegel/Bento). Aber warum denn &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2021/01/04/frugalismus-nein-danke-tschick-und-ein-kleiner-schoenheitsfehler/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1012" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1012" class="size-medium wp-image-1012" src="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD-300x177.jpg" alt="Frugalimus ade: Tschick in der ARD." width="300" height="177" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD-300x177.jpg 300w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD-768x453.jpg 768w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD-555x327.jpg 555w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2021/01/TschickARD.jpg 860w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-1012" class="wp-caption-text">Frugalimus ade: Tschick in der ARD.</p></div>
<p>Das Konzept Frugalismus ist bekannt: Spare, spare, schaffe, schaffe und dann mach mit 40 endlich, was Dir Spaß macht (das ist jetzt die zugespitzte Variante).</p>
<p>Mag jeder für sich entscheiden, wie er möchte und ab und an aufs Geld zu schauen, ist auch keine schlechte Idee (<a href="https://www.spiegel.de/start/spar-tipp-wie-dir-grundschulmathematik-beim-sparen-hilft-a-7899da99-9c73-42cf-936b-305124bbe574" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier dazu meine Tipps bei Spiegel/Bento</a>). Aber warum denn erst mit 40 machen, was man möchte? Was ist mit &#8222;verschwende Deine Jugend&#8220;? Und was mit &#8222;Erfüllung im Hier und Jetzt&#8220;? Und das muss ja nicht Konsum sein &#8211; sondern gerne auch Kultur. Dazu aus aktuellem Anlass, weil <a href="https://www.ardmediathek.de/ard/video/filme-im-ersten/tschick-oder-spielfilm-von-fatih-akin/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2Zlcm5zZWhmaWxtZSBpbSBlcnN0ZW4vODA5ZTA5YTMtMmQ2MS00OGJjLTllYzEtOWRmZmVlMzE1NWI2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">noch in der Mediathek, ein Filmtipp mit zweien, die kaum Geld ausgeben, aber bestimmt keine Frugalisten sind: tschick</a>, die Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs gleichnamigen Roman durch Fatih Akin.</p>
<p>Es gehört doch dazu, auch mal das sündhaftteure Hotelzimmer zu wählen, das man sich dauerhaft natürlich nicht leisten kann, und nicht immer nur in der Zukunft zu leben. Nicht zuletzt, weil wir nicht wissen, ob wir diese erleben.</p>
<h4>Frugalismus als Religionsersatz</h4>
<p>Natürlich gibt es den ein oder anderen, der sich einen angenehmen Lebensstil leisten kann und trotzdem eine enorme Sparquote. Doch oft bedeutet Frugalimus sehr starker heutiger Verzicht zugunsten künftigen Konsums und nimmt sehr asketische Züge an. Die Zeit nach 40 ersetzt dann das, was für religiöse Verzichtsüber das Jenseits ist.</p>
<p>Solche Denkanstöße gibt es leider selten im Finanzteil, sondern eher im Feuilleton. Auch als Autor eines Finanzbuches und Privatanleger lese ich das weit lieber und intensiver als den Wirtschafts- oder Finanzteil.</p>
<h4>It&#8217;s the culture stupid (in Anlehnung an James Carville/Bill Clinton und meinetwegen auch Winston Churchill)</h4>
<p>Nicht umsonst heißt es &#8222;Börsenpflichtblatt&#8220;, Kultur aber ist Begeisterung. Besonders interessant ist, wenn beide zusammenfinden. So wie wieder einmal heute in der FAZ. Autorin Melanie Mühl, die für einige interessante Achtsamkeitsartikel bekannt sein könnte, widmet sich im Feuilleton unter der Überschrift &#8222;<a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/finanziell-unabhaengig-frugalisten-wollen-frueh-in-rente-gehen-17128751.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit vierzig in Rente</a>&#8220; auch dem leidigen Finanzthema Frugalimus und gab damit den Anstoß zum heutigen Beitrag.</p>
<p>Leider unterläuft ihr ein ärgerlicher Schönheitsfehler. &#8222;Viele Frugalisten dürften coronabedingt empfindliche Verluste am Aktienmarkt erlitten haben, die ihren Freiheitsplan um Jahre zurückwerfen&#8220;, schreibt sie mitten im Artikel.</p>
<p>Da hätte Mühl mal lieber die Druckfahne der selben Ausgabe der FAZ, in der sie ihren schönen Anti-Frugalismustext schrieb, in die Hand genommen. Denn acht Seiten später heißt es: &#8222;Geldvermögen auf Rekordhoch&#8220;. Die Aktienmärkte schreibt die Wirtschaftsredaktion haben sich (wie wir alle wissen &#8211; <a href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/25/reich-wie-thomas-gottschalk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dazu &#8222;Reich wie&#8230; Thomas Gottschalk&#8220;</a>) vom Corona-Crash vergleichsweise rasch erholt. Das ist  natürlich nicht der einzige Grund für das hohe Vermögen &#8211; die Sparquote stieg auch. So wie die, die am liebsten den Finanzteil lesen, im Feuilleton sicher viel lernen könnten, ist es halt auch umgekehrt.</p>
<p>Bringen wir Feuilleton und Finanzen, sparsam und verschwenderisch leben zusammen &#8211; dazu mein leider sehr männerdominierter <a href="//www.spiegel.de/start/wie-du-sparsam-lebst-und-trotzdem-gluecklich-bist-a-d0c3201a-e65c-4b4d-9aaa-fd8632e3d826" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Text bei Bento/Spiegel</a> für alle Frugalisten und die, die keine sein wollen.</p>
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		<title>Ist die Rente von Volker Looman sicher?</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2020/05/20/ist-die-rente-von-volker-looman-sicher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 22:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Blüm]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Looman]]></category>
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					<description><![CDATA[Dienstag ist Looman-Tag. In der FAZ. Der Finanzanalytiker Volker Looman aus aktuell Berlin und Dresden (es waren auch schon Stuttgart und Bremen wenn ich mich richtig erinnere) schreibt seit einer gefühlten Ewigkeit eine wöchentliche Finanzkolumne in der FAZ: Volker Loomans Vermögensfrage. Heute startet er mit Norbert Blüms Ausspruch &#8222;Die Rente ist sicher&#8220; und fragt sich: &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/20/ist-die-rente-von-volker-looman-sicher/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_893" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-893" class="wp-image-893" src="http://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf.jpeg" alt="Sekt oder Selters, Volker Looman? Champagner und Eis! (Foto: Bomsdorf)" width="400" height="300" srcset="https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf.jpeg 640w, https://www.reichwie.de/wp-content/uploads/2020/05/ChampagnerEis201911FotoBomsdorf-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-893" class="wp-caption-text">Sekt oder Selters? Champagner und Eis! (Foto: Bomsdorf)</p></div>
<p>Dienstag ist Looman-Tag. In der FAZ. Der Finanzanalytiker Volker Looman aus aktuell Berlin und Dresden (es waren auch schon Stuttgart und Bremen wenn ich mich richtig erinnere) schreibt seit einer gefühlten Ewigkeit eine <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/thema/volker-looman" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wöchentliche Finanzkolumne in der FAZ: Volker Loomans Vermögensfrage</a>.</p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/warum-die-gesetzliche-rentenversicherung-ein-verlustgeschaeft-ist-16775750.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heute startet er mit Norbert Blüms Ausspruch &#8222;Die Rente ist sicher&#8220; und fragt sich: wie sicher?</a> Machen wir es kurz: Sie ist sicher, aber ziemlich sicher auch kein vergleichsweise gutes Investment, rechnet Volker Looman vor.</p>
<p>Dabei schaut er, wie hoch die Rendite auf den <a href="https://www.reichwie.de/blog/2018/08/17/jetzt-wirds-langweilig-darum-ueberlass-ichs-anderen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rentenbeitrag</a> einer fiktiven Person ist. Die ist vergangenes Jahr, also 2019, in Rente gegangen und hat seit 1975 gearbeitet.</p>
<h4>3000 Euro monatlich, lebenslang!</h4>
<p>Looman wäre nicht Looman, wenn er nicht von einem Besserverdienenden ausginge. Also lag der monatliche Beitrag immer beim Maximum. So wurden aus eingezahlten rund 210.000 Euro (mal zwei mit Arbeitgeberanteil) eine lebenslange Rente von knapp 3000 Euro monatlich.</p>
<p>Wer 85 Jahre alt wird, kommt damit auf eine Rendite von immerhin 5,5 % pro Jahr, ein paar Jährchen mehr Rente und insgesamt 24 Jahre davon erleben und schon steigt die Rendite auf 7 %. Schließlich wird die lebenslange monatliche Rente dann ja länger bezogen.</p>
<p>Dann rechnet Looman weiter und schaut, wie das Ergebnis ausgesehen hätte, hätte der fiktive Rentner statt in die staatliche Rentenversicherung in eine private Altersvorsorge auf DAX-Basis eingezahlt. Also jeden Monat statt Beiträge abzuführen, DAX-Anteile gekauft.</p>
<h4>Mehr als 6000 Euro monatlich &#8211; mit Aktien</h4>
<p>Seine Schlussfolgerung: &#8222;Mich haben die Zahlen im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen, weil ich mit diesen Ergebnissen nie und nimmer gerechnet habe.&#8220;</p>
<p>Denn wer noch 24 Jahre von der Rente erlebt, kann sich laut Looman fast 6500 Euro pro Monat auszahlen lassen &#8211; mehr also doppelt so viel wie im Beispiel mit der gesetzlichen Rente. Und dabei hat Looman hier sogar noch den Kurssturz dieses Frühjahr mitgerechnet.</p>
<p>Natürlich ist das ein Fall mit Rückschau und niemand kann versprechen, dass auch in der Zukunft die kapitalgedeckte Atersvorsorge bei Mut zu einem gewissen Risiko wieder so gut abschneidet.</p>
<p>Es spricht aber einiges dafür, dass sie es in Relation zur gesetzlichen Rente tut. Denn deren Finanzierbarkeit und Höhe hängt langfristige letztlich von der ökonomischen Lage ab &#8211; die wiederrum die Aussicht der Unternehmen widerspiegelt.</p>
<p>Soll heißen: Wenn die Wirtschaft über einen längeren Zeitraum am Boden liegt, dürfte es auch um die gesetzliche Rente schlecht bestellt sein. Reihen sich jedoch überwiegend solide Jahrzehnte an überwiegend solide Jahrzehnte, geht es beiden gut, der kapitalgedeckten Vorsorge aber noch besser.</p>
<h4>Mutlose Deutsche?</h4>
<p>So ist es kein Wunder, dass Looman es gerne sähe, dass mehr Geld statt in die klassische Rentenversicherung in die Märkte flösse. Doch dafür seien die Deutschen, so der deutsche Finanzanalytiker, zu mutlos. Anders als etwa China, Schweden oder eben: Norwegen.</p>
<p>Wie gut, dass jeder es selber in der Hand hat, mit dem Geld, das nicht in die gesetzliche fliesst, eine eigene kapitalgedeckte Vorsorge a la Norwegen aufzubauen.</p>
<h4>Bloß nicht alles in den DAX!</h4>
<p>Das heißt aber auch: Bloß nicht alles in den DAX! Lieber breit streuen. Findet auch Looman, er nahm den deutschen Leitindex nur, weil ein Leser es angeregt hatte.  Für die, die anfangen wollen einen eigenen Pensionsfonds aufzubauen, hat Looman ETF-Beispiele zur Hand. Mehr gibt&#8217;s im Buch zum norwegischen Ölfonds ;-).</p>
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		<title>Schorsch Kamerun, VW und die Ruhrtriennale</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2020/05/17/schorsch-kamerun-vw-und-die-ruhrtriennale/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2020 21:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Claudius Seidl]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schorsch Kamerun]]></category>
		<category><![CDATA[VW]]></category>
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					<description><![CDATA[Reden kann er und singen sowieso: Schorsch Kamerun, Sänger (&#8222;Die Goldenen Zitronen&#8220;), Autor und Regisseur. Es war eine Freude, ihn kürzlich im Deutschlandfunk Kultur zu hören. Die Vorfreude auf sein &#8222;M&#8220; in München ist groß. Was er zu &#8222;VW&#8220; gesagt hat, bleibt dahinter zurück. Schade nur, dass das großen Teils berechtigte Lamentieren über schlechte Bedingungen &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2020/05/17/schorsch-kamerun-vw-und-die-ruhrtriennale/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="embed-container"><iframe loading="lazy" title="Die Goldenen Zitronen - Der Investor" width="555" height="312" src="https://www.youtube.com/embed/3etZFekyvVI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Reden kann er und singen sowieso: Schorsch Kamerun, Sänger (&#8222;Die Goldenen Zitronen&#8220;), Autor und Regisseur. Es war eine Freude, ihn kürzlich im <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/schorsch-kamerun-ueber-seine-inszenierung-m-vom-theater-ins.2159.de.html?dram:article_id=476821" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschlandfunk Kultur zu hören</a>. Die Vorfreude auf sein <a href="https://www.residenztheater.de/ensemble/detail/kamerun-schorsch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;M&#8220; in München</a> ist groß. Was er zu &#8222;<a href="https://www.reichwie.de/?s=vw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VW</a>&#8220; gesagt hat, bleibt dahinter zurück.</p>
<p>Schade nur, dass das großen Teils berechtigte Lamentieren über schlechte Bedingungen für die Kultur am Ende (letzte Interview-Minute) mal wieder nach Opferhaltung und klischeehaftem Klagen über die übermächtigen Konzerne klang und nicht nur polemisch.</p>
<p>So etwas wie man sich mit der Absage der Ruhrtriennale (wegen Corona) erlaubt habe, das würde man mit Volkswagen nie machen, so Schorsch Kamerun im Deutschlandfunk Kultur. So verkürzt dahingeworfen klang das, als habe die Politik sich mal wieder den Interessen &#8222;des Kapitals&#8220; gebeugt und sei die Autoindustrie oder zumindest der VW-Konzern von den Maßnahmen zur Eindämmung von Corona ausgenommen und unbeschadet.</p>
<h4>Gute Kunst hier, böses Kapital da. Klischee überall.</h4>
<p>VW ist nicht abgesagt worden, das stimmt (wie auch soll ein Autokonzern abgesagt werden?), aber hart getroffen. Dazu <a href="https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/volkswagen-corona-stillstand-laesst-absatz-um-67-prozent-einbrechen-1029186072" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier nur einmal ein aktuelles Beispiel eines Berichts bei Börse Online</a>. Warum also der Einwurf? Weil die Hörer vom Theatermagazin, in dem das Interview lief, wie auch der Moderator so etwas unhinterfragt und vermutlich sogar innerlich beklatschend hinnehmen? Kameruns Einwurfe mag polemisch gemeint gewesen sein, klang aber mehr als das und vielleicht glaubt es ja sogar jemand 100%: Gute Kunst hier, böses Kapital da. Klischee überall.</p>
<p>Doch so einfach ist es nicht. Die Bösen und Mächtigen sind immer die anderen und die sind immer böse und mächtig ist ein Narrativ, das (zum Glück) selten stimmt. Im einfachsten Fall vereinfacht es nur stark, doch es kann auch eine Debatte vergiften (nicht zuletzt die um Aktien).</p>
<p>Was uns wieder zurück ins Feuilleton bringt und zugleich in der Wirtschaft bleiben lässt. Claudius Seidl, ein Freund der Kultur, schreibt heute in der Frankfurter Allgeminen Sonntagszeitung unter dem Titel &#8222;Alle sind verblendet&#8220; vom &#8222;populäre[n] linke[n] Verdacht, wonach an fast allen Übeln der Welt ein abstrakter Bösewicht namens Neoliberalismus Schuld habe&#8220;.</p>
<p>Musik! (s.o.)</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Panik und Sex und warum Anleger so nicht denken sollten</title>
		<link>https://www.reichwie.de/blog/2018/10/18/panik-und-sex-und-warum-anleger-so-nicht-denken-sollten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[clemens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 15:13:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
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					<description><![CDATA[In Marketing und Journalismus gibt es den alten Satz &#8222;Sex sells&#8220; (zur Panik kommen wir später). Soll heißen, nackte Haut erregt Aufmerksamkeit und in der Werbung helfen sexy Lächeln, unbedeckte Beine (und mehr) Autos und dergleichen zu verkaufen. Im Journalismus sollen sie für Klicks und Heftabsatz sorgen. Das führt oft zu absurden Illustrationen. Journalisten nutzen &#8230; </p><p><a class="more-link btn" href="https://www.reichwie.de/blog/2018/10/18/panik-und-sex-und-warum-anleger-so-nicht-denken-sollten/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Marketing und Journalismus gibt es den alten Satz &#8222;Sex sells&#8220; (zur Panik kommen wir später). Soll heißen, nackte Haut erregt Aufmerksamkeit und in der Werbung helfen sexy Lächeln, unbedeckte Beine (und mehr) Autos und dergleichen zu verkaufen. Im Journalismus sollen sie für Klicks und Heftabsatz sorgen. Das führt oft zu absurden Illustrationen. Journalisten nutzen Portraitbilder, die so gut wie nichts mit dem Inhalt eines Artikels zu tun haben, um diesen an den Leser zu bringen. Dann soll eine strahlende junge Frau, die sich vielleicht sogar ein Taschentuch vor den Mund hält, den Dieselskandal illustrieren. Es gibt noch viel komischere Beispiele. Die würde ich gerne zeigen. Andererseits könnte man mir dann ja vorwerfen, dass ich genauso versuchen würde mit halb oder ganz nackten Körpern für Klicks zu sorgen. Also mal ohne Bilder.</p>
<p>Wenn es um Börsenberichterstattung geht, wird der Sex gern durch Panik ersetzt. Die spricht schließlich genau so Instinkte an. In diesem Fall Angst (vor dem Crash) und Gier (noch schnell im Plus zu verkaufen). Dieser Tage, wo die Börsen etwas stärker schwingen, geht das ganz einfach. Mir fiel da neulich der newsletter des Handelsblatts (negativ) auf. &#8222;Ende der Party&#8220; wurde 1m 12. Oktober getitelt &#8211; ohne Fragezeichen. &#8222;schwache Konjunktur, Angst vor einem <b>Handelskrieg </b>und steigende <b>Zinsen</b>: Die Stimmung an den <b>internationalen Börsen </b>könnte kaum schlechter sein. Weltweit haben Investoren einen breiten <b>Ausverkauf </b>von Aktien gestartet. Für Anleger gilt ab sofort verschärfte <b>Anschnallpflicht&#8220;, </b>ging es weiter (fett wie im Original). Achwas, es geht also nicht immer nur nach oben?</p>
<p>Da war ich nicht der Einzige, der sich ärgerte, dass die seriöse Wirtschaftszeitung da so wenig nüchtern die Stimmung an den Märkten beschrieb. Kollege Gerald Braunberger von der FAZ schrieb heut <a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/spiel-mit-der-angst-wie-crash-propheten-geld-verdienen-15843393.html" target="_blank" rel="noopener">diesen Kommentar mit einem ebenso heftigen wie lustigen Seitenhieb auf das Handelsblatt</a>. Was nicht heißen soll, dass die FAZ nicht manchmal ähnlich wenig stringent ist.</p>
<p>Wer wirklich erfolgreich investieren möchte, weiß, dass Panik kein gutes Verkaufsargument ist. Lieber nüchtern handeln und die Aufregung woanders suchen. Wer in Panik verkauft mag allenfalls kurzfristig Verluste begrenzen, langfristig wohl eher die Gewinne. Denn Privatanleger steigen üblicherweise beim Aufschwung zu spät wieder ein und realisieren vor allem hohe Handelskosten. Gewinn macht, wer sich vom Auf und Ab nicht irritieren lässt, sondern stetig und langfristig anlegt. <a href="http://www.reichwie.de/2018/09/26/was-bei-einem-crash-zu-tun-ist/" target="_blank" rel="noopener">Etwas ausführlicher erläutere ich das in diesem Beitrag</a>.</p>
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